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Corona-Lage im Kreis Paderborn am Freitag: Inzidenzwert weiter gesunken – aktuell 573 Erkrankte – mehr als 4000 Geimpfte

Mann (78) aus Paderborn gestorben – 46 neue Infektionen

Paderborn (WB/LaRo)

Ein Mann aus Paderborn ist in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Er war 78 Jahre alt. Das teilte der Kreis am Freitagnachmittag mit. Zudem sind dem Kreisgesundheitsamt weitere 46 Neuinfektionen gemeldet worden (Stand 11 Uhr).

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Ein Apotheker hält eine FFP2-Maske (Symbolbild). Foto: Friso Gentsch/dpa

Die Zahl der Todesfälle ist damit, wie bereits berichtet, seit Pandemie-Beginn auf 115 gestiegen. Da sieben weitere Corona-Erkrankte eine akute Infektion überstanden haben, sind derzeit 573 Menschen offiziell infiziert. Diese aktiven Fälle verteilen sich wie folgt auf die zehn Kommunen im Kreis Paderborn: Paderborn (260), Delbrück (79), Borchen (56), Bad Lippspringe (41), Hövelhof (35), Altenbeken (31), Salzkotten (22), Bad Wünnenberg (21), Lichtenau (17) und Büren (11).

60 Corona-Patienten werden den Angaben der Verwaltung zufolge zurzeit im Krankenhaus behandelt, 18 von ihnen intensivmedizinisch. 1873 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) weist – wie berichtet – für den Zeitraum vom 8. bis zum 14. Januar eine Sieben-Tages-Inzidenz von 95,2 aus (Datenstand, 15 Januar, 0 Uhr). Am Vortag war dieser offizielle Wert mit 97,8 angegeben worden. Der Inzidenz-Wert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Der offizielle Wert des LZG* ist ausschlaggebend für die Kreise und kreisfreien Städte in NRW, wenn es um Allgemeinverfügungen geht.

Die Zahl der laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie ist auf 5348 gestiegen. Die Zahl der Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben, beträgt 4660.

Mehr als zwei Millionen Corona-Infektionen in Deutschland

In Deutschland haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert-Koch-Institut (RKI) 22.368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie das RKI bekannt gab. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 2.000.958.

15. Januar 2021: Gesamtzahlen seit Ausbruch der Pandemie. Foto: Kreis Paderborn

Impfungen

Im Kreis Paderborn sind nach einer Statistik der Kassenärztliche Vereinigung zufolge bis einschließlich Donnerstag, 14. Januar, 4052 Menschen geimpft worden. Davon sind 1895 Heimbewohner (47 Prozent) und 2157 Angehörige von Pflegeberufen (53 Prozent): www.corona-kvwl.de/impfbericht.

Weitere Informationen

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie in unserem Newsblog.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem nun die Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen erstellt.

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Hier geht es direkt zur aktuellen Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 11. Januar).

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

* Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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