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Beim Ackerrodeo in Schwaney lernen die Autos das Fliegen – Frauen sind stark vertreten

Nichts für Zartbesaitete

Altenbeken (WB). Es ist laut, es ist dreckig und es stinkt nach Benzin: Ackerrodeo ist nichts für Zartbesaitete. Alle anderen aber hatten in Schwaney einen unheimlichen Spaß!

Ingo Schmitz

Wenn die Fahrer Vollgas geben, drehen die Reifen durch. Mühevoll versuchen die Rodeo-Piloten ihre Autos auf dem 650 Meter langen Rundkurs zu halten. Beim Damenrennen (Foto) siegt Christina Popp (zweite von links). Ganz links ist der Opel Vectra von Lea Freff zu sehen. Zwölf Runden müssen die Fahrer absolvieren. Foto: Ingo Schmitz

Rennatmosphäre an der Salenkruke: Rennleiter Burkhard Freff schwenkt die schwarz-weiße Fahne und die Fahrer geben Vollgas. Die Motoren jaulen auf, meterhoch spritzt die Erde. Die Räder drehen durch und versuchen irgendwie Halt zu finden. Die Fahrer hüpfen mit den Autos über den unebenen Rundkurs. Feindberührungen sind durchaus erwünscht. Und die mehr als 500 Zuschauer sind begeistert. So etwas gibt es nur beim Ackerrodeo in Schwaney.

Lea und ihre Schwester Jana Freff dominieren gemeinsam mit Christina Popp aus Witzenhausen das Damenrennen und machen die ersten drei Plätze untereinander aus. »Man darf keine Schissbuchse sein, dann macht das Fahren richtig Gaudi«, sagt Lea Freff und lacht. »Stockcar setzt Glückshormone frei, wie beim Fallschirmspringen«, ist die 25-Jährige aus Schwaney sicher.

Und auch Vanessa Mulic aus Altenbeken hat riesigen Spaß. Sie verheizt beim Ackerrodeo ihren ehemals innig geliebten VW Golf.

Veranstaltungsleiter Udo Lütkemeier von der St. Sebastianus Schützenbruderschaft freut sich. »Alles hat super geklappt«, zieht er ein positives Fazit.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 4. September, in den WESTFALEN-BLATT-Ausgaben im Kreis Paderborn.

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