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Eingang bis auf Weiteres geschlossen

Altenbeken: Mann randaliert in Rathaus

Altenbeken

Ein Mann hat am Donnerstagvormittag, 8. Dezember, im Rathaus Altenbeken randaliert und Mitarbeiter bedroht. Der 33-Jährige wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Das Rathaus Altenbeken bleibt vorerst geschlossen und kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden.  Foto: Oliver Schwabe

Nach Angaben der Polizei besteht keine Gefahr. Der Eingang des Rathauses bleibt dennoch bis auf Weiteres geschlossen und ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung zu betreten.

Nach Angaben der Gemeinde tauchte der Mann, bei dem es sich nach Angaben der Polizei um einen geflüchteten Iraker handeln soll und der der Gemeinde zugewiesen wurde, am Donnerstag im Ordnungsamt auf. Dort habe der 33-Jährige die anwesenden Mitarbeiter bedroht und einen Stuhl in eine Ecke geworfen. Verletzt worden sei dabei niemand.

Da sich der 33-Jährige nicht an das von Bürgermeister Matthias Möllers ausgesprochene Hausverbot gehalten habe, wurde um 11.20 Uhr die Polizei alarmiert. Der Altenbekener Bezirksbeamte war nach Angaben der Polizei schnell vor Ort und klärte die Situation. Der Randalierer wurde von Beamten aus Paderborn in einem Streifenwagen mit zur Wache genommen. Es wurde Anzeige wegen Bedrohung und Hausfriedensbruch gestellt.

Polizeisprecher Michael Biermann erläuterte auf Anfrage, was sich genau ereignet hat: „Der Mann hat einen Stuhl genommen und ist damit auf Mitarbeiter zugegangen, die zurückgewichen sind. Dann hat er den Stuhl in eine Ecke geworfen. Verletzt wurde niemand.“ Bei dem Mann handele es sich um einen 33-jährigen Geflüchteten, der seit Freitag, 2. Dezember, immer wieder in der Verwaltung vorstellig geworden sei, weil er mit seiner Unterkunft nicht einverstanden sei. Er habe eine andere Unterbringung gefordert.

Bürgermeister Möllers entschied nach dem Vorfall, das Rathaus bis auf Weiteres zu schließen: „Da der Mann schon mehrfach hier war und wir nicht ausschließen können, dass er wiederkommt, habe ich zum Schutz der Mitarbeiter entschieden“, sagte Möllers auf Anfrage.

Termine im Bürgerbüro können weiterhin online im Terminvergabesystem gebucht werden. „Bitte klingeln Sie, wenn Sie zu Ihrem Termin ins Rathaus kommen. Diese Regelung gilt bis auf Weiteres“, teilte die Gemeinde Altenbeken am Donnerstag mit.

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