1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Altenbeken
  6. >
  7. Viadukt-Züge takten Filmdreh

  8. >

ARD-Roadmovie mit Altenbekener Kulisse läuft zur Primetime in der ARD

Viadukt-Züge takten Filmdreh

Altenbeken (WB/bel). Der über den Altenbekener Viadukt rollende Zug ist eine Attraktion: Für Wanderer, Bahnfans, Hobbyfotografen und Filmer. Allerdings nicht für das 40-köpfige Team der Berliner »Real Film«, als Altenbeken für zwei Tage Drehort war. Zu sehen ist der ARD-Film »Familie ist kein Wunschkonzert« am Freitag, 5. Mai, ab 20.15 Uhr Im Ersten.

Der rollende Zug bedeutete einen Drehstopp für Schauspieler und Team. Foto: Besim Mazhiqi

Am 7. und 8. September war für die Dreharbeiten zum Fernsehfilm großes Kino in Altenbeken angesagt: »Für den Ton mussten die Dreharbeiten immer unterbrochen werden, wenn ein Zug über den Viadukt rollte«, schmunzelt Produzentin Heike Streich. Ähnlich wie bei Straßenlärm ist der Ton dann nicht mehr zu gebrauchen, so auch die Berliner Filmgesellschaft, die im Auftrag der ARD den Film produzierte. Und immerhin rollen pro Tag mehr als 100 Züge über das historische Bauwerk.

Film erzählt die Geschichte von drei Geschwistern

Quer durch Deutschland zogen sich die Dreharbeiten, für zwei Tage war Altenbeken mit seinem Bahnhof und natürlich dem markanten Viadukt Filmkulisse. Mit zehn örtlichen Darstellern wurden Szenen an der Tankstelle Sauerwald, der Bushaltestelle am Viadukt und am Bahnhof selbst gedreht. Mit zehn Fahrzeugen reiste das Dreh-Team an, vom Padersprinter wurde eigens ein Bus gechartert für die Halteszene am Viadukt. Glück hatten die Filmemacher mit dem Wetter: Sonne pur gab es, damit wurde der Viadukt zur sprichwörtlich »Goldenen Brücke«

Insgesamt fünf Minuten des 90-minütigen Films spielen in Altenbeken. Erzählt wird in einer humorvollen Geschichte die besondere Beziehung von drei ungleichen Schwestern und ihr Familienleben. In den Hauptrollen spielen Gro Swantje Kohlhoff, die im Drehjahr als beste Nachwuchsdarstellerin mit einem Fernsehpreis ausgezeichnet wurde sowie Claudia Eisinger, Karin Hanczewski und Sebastian Fräsdorf.

Nach der Premiere wird der Film noch zweimal gezeigt

Für Produzentin Streich hat sich die Auswahl Altenbekens als ein Drehort bestätigt: »Es ging darum, markante Punkte in Deutschland zu zeigen und so einer ist der Viadukt definitiv.« Der Bahnhof Altenbeken liege landschaftlich wunderschön eingebettet und man habe einen tollen Blick auf den Ort und das Land, so Streich: »Hinter der Tankstelle überspannen die 24 Bögen des Viadukte das Tal. Diese visuellen Höhepunkte waren die Gründe für die Motiventscheidungen.«

Nach ihrer Ansicht seien die Wünsche und Vorstellungen, die sich mit der Wahl des Drehortes verknüpft hätten, voll und ganz aufgegangen.

Nach der Premiere in der ARD wird der Film noch zu zwei weiteren Terminen in öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen sein.

Startseite