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Vier ukrainische Ärztinnen möchten so schnell wie möglich wieder arbeiten

Altenbeken

Eigentlich hatten Natalia Orenchak (40) Olha Chekh (31), Khrystyna Mandrika (35) und Olga Ivanchenko (41) ein tolles Leben. Sie arbeiteten als Ärztinnen in Praxen und Kliniken in der Ukraine, hatten eigene Wohnungen, Autos und ein ausgefülltes Privatleben. Doch dann kam der 24. Februar und Russland startete seinen brutalen Angriffskrieg auf die Ukraine.

Die Ukrainerinnen (von links) Natalia Orenchak, Olha Chekh, Olga Ivanchenko und Khrystyna Mandrika wollen bis zu ihrer Rückkehr in die Ukraine in Deutschland als Ärztinnen in ihrem Fachbereich arbeiten. Foto: Sonja Möller

Die vier Frauen gaben ihr bisheriges Leben auf, um ihr zukünftiges zu retten, und bauen sich jetzt ein neues in Altenbeken auf. Sie stammen aus Odessa, Dnipro und Kiew. Was sie eint, ist ihr Beruf: Sie sind mit Leib und Seele Ärztinnen und möchten so schnell wie möglich wieder arbeiten und Geld verdienen. „Wir können nicht nur rumsitzen und bügeln. Wir vermissen unsere Arbeit“, sagt Olga Ivanchenko. Dafür müssen die beiden Chirurginnen, die Allgemeinmedizinerin und die Dermatologin aber zuerst ihre Zulassungen beantragen und haben dann zwei Jahre Zeit, um alle Unterlagen vorzulegen oder Lücken zu schließen.

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