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Städtebauförderung: Auch Paderborn, Delbrück, Salzkotten und Büren bekommen Geld

5,4 Millionen Euro für das Thermalbad Bad Lippspringe

Bad Lippspringe/Paderborn/Delbrück/Büren/Salzkotten

Knapp 8,5 Millionen Euro fließen aus der Städtebauförderung des Landes in den Kreis Paderborn. Das größte Projekt, das jetzt verwirklicht werden kann, ist der Neubau des Thermalfreibades in Bad Lippspringe, der mit 5,435 Millionen Euro vom Land gefördert wird.

Das Bad Lippspringer Thermalfreibad wird komplett saniert – allerdings wohl nicht vor 2024. Foto: Besim Mazhiqi/Archiv

Das ist innerhalb einer Woche die zweite gute Nachricht aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. Bereits Anfang der Woche hatte Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) die Förderliste für den Investitionspakt Sport mit fünf Projekten aus dem Kreis Paderborn und einer Gesamt-Fördersumme von 5,2 Millionen Euro veröffentlicht.

Auch von der Städtebauförderung profitieren wieder fünf Städte und Gemeinden aus dem Kreis Paderborn. Neben Bad Lippspringe auch Büren, Delbrück, Paderborn und Salzkotten. Für Bad Lippspringe und Bürgermeister Ulrich Lange erfüllt sich mit der Förderung ein langgehegter Wunsch. „Das ist ein Meilenstein für die Weiterentwicklung Bad Lippspringes. Wir können nun endlich in die konkreten Planungen einsteigen“, freut sich Ulrich Lange. „Schwimmbäder sind ein ganz wichtiges Stück Infrastruktur, für einen Kurort wie Bad Lippspringe gilt das doppelt. Daneben profitiert auch der Sport davon und natürlich sind Wasserflächen wichtig, damit Kinder sicher schwimmen lernen“, ergänzt Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer (CDU), der im Landtag auch Vorsitzender des Sportausschusses ist.

Aktuell haben Stadt und Westfalen-Therme einen Kooperationsvertrag geschlossen und betreiben das Freibad erfolgreich gemeinsam. Für den Neubau veranschlagt waren in dem Bad Lippspringer Antrag an die Bezirksregierung 7,76 Millionen Euro, die Förderung beträgt jetzt 70 Prozent. „Ohne diesen Zuschuss könnten wir das Projekt nicht stemmen“ , erklärt Ulrich Lange. Für die Stadt bleibt aber immer noch ein Eigenanteil von 2,33 Millionen Euro.

Vier 50-Meter-Bahnen, Sprungturm, Breitrutsche

Das neue Thermal-Freibad soll ein 875 Quadratmeter großes Mehrzweckbecken erhalten. Es wird unter anderem mit vier 50-Meter-Bahnen, einem Sprungturm, einer Breitrutsche, einem Wasserfall und Massagedüsen sowie einem Holzdeck und einem Sonnendeck ausgestattet. Darüber hinaus ist ein separates 85 Quadratmeter großes Kinderbecken mit eigenen Duschen geplant. Die Detailplanungen können jetzt beginnen, davon hängt dann ab, wann mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Angesichts des Umfangs der Planungen ist es aber unwahrscheinlich, dass das schon 2023 sein wird.

1,34 Millionen Euro an Städtebauförderung bekommt die Stadt Paderborn. Bestimmt ist das Geld für die Neugestaltung Königsquartier (3. Bauabschnitt Königsplätze II) und das Innenstadtmanagement. Weitere 745.000 Euro vom Land fließen in die energetische Sanierung und Erweiterung des Rathauses in Salzkotten sowie in die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Sälzer Stadtbildes. Die Stadt Delbrück kann mit dem Zuschuss von 723.000 Euro eine Machbarkeitsstudie „Geschäfts- und Aufenthaltsort historischer Kirchplatz“ und den Bau des „Grünen Platz“ im Bereich Rathaus/Himmelreichallee in Auftrag geben. Beim Rückbau von Gebäudeteilen eines ehemaligen Einzelhandelsmarktes wird die Stadt Büren mit 199.000 Euro vom Land unterstützt.

336,6 Millionen Euro für 232 Projekt

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, in dem jetzt Daniel Sieveke (CDU) als Staatssekretär arbeitet, unterstützt in diesem Jahr 232 Projekte mit insgesamt 336,6 Millionen Euro. „Städtebauförderung macht Brachflächen zu lebendigen Zentren, Plätze zu Treffpunkten und Bauwerke zu Wahrzeichen. Mit dem Geld fördern wir Mut und Kreativität genauso wie Solidarität und Zusammenhalt in unseren Städten und Gemeinden. Wir machen die nordrhein-westfälischen Kommunen damit fit für die Zukunft”, sagt Ministerin Ina Scharrenbach.

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