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Telefonsprechstunde eingeführt – zeitlich befristetes Angebot

Bad Lippspringer MZG unterstützt palliativmedizinische Versorgung im Kreis Paderborn

Bad Lippspringe

Mit einem neuen Angebot unterstützt das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe die palliativmedizinische Versorgung im Kreis Paderborn. In der Zeit von 28. März bis zum 20. Mai richtet die Palliativstation der Karl-Hansen-Klinik eine zunächst zeitlich befristete Telefonsprechstunde ein. Interessenten können ihre individuellen Fragen mittwochs in der Zeit von 13 Uhr bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 05252/954252 stellen.

Die Palliativstation der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe. Foto: Besim Mazhiqi

Jeder Mensch mit einer unheilbaren und fortschreitenden Erkrankung hat ein Recht auf eine umfassende medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Betreuung und Begleitung. Körperliche Symptome wie Schmerzen, Luftnot oder Übelkeit können medizinisch gut behandelt werden. Aber auch für psychische Probleme gibt es Hilfe und Unterstützung. Jeder sterbende Mensch muss darauf vertrauen können, dass er in seiner letzten Lebensphase mit seinen Wünschen und Werten respektiert und sein Wille geachtet wird.

Ein Baustein der hospizlich-palliativen Versorgung im Kreis Paderborn ist die Palliativstation der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe. Mit einem interdisziplinären Team von spezialisierten Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten hilft die Einrichtung bei akuten Problemen und schafft eine tragfähige Grundlage für die Versorgung in der letzten Lebensphase. „Wir wollen Patienten und ihren Angehörigen in einer Zeit der Sorge und Ungewissheit Sicherheit und Halt geben. Dazu braucht es eine ganzheitliche Sicht auf die Bedürfnisse von Patienten und Angehörigen“, erläutert Prof. Dr. Andreas S. Lübbe und ergänzt: „Mit dem neuen Beratungsangebot wollen wir die gute Versorgungsstruktur, die der Kreis Paderborn bietet, bekannt machen und Hürden abbauen. Jeder schwerkranke Mensch hat ein Recht auf Würde.“

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