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Veranstaltungen in Bad Lippspringe: Corona sorgt auch in diesem Jahr für Absagen und Planänderungen

Fast 20 Prozent weniger Übernachtungen

Bad Lippspringe

Die Corona-Pandemie hat auch in Bad Lippspringe zu einem Rückgang bei den Übernachtungszahlen geführt. Während 2019 noch 356.265 Übernachtungen in der Kurstadt gezählt wurden, waren es im vergangenen Jahr lediglich 285.307. Das ist ein Rückgang von fast 20 Prozent.

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Auch in der Bad Lippspringer Fußgängerzone war 2020 – wie hier im November des vergangenen Jahres – viel weniger los als sonst. Foto: Uwe Hellberg

Auch bei der Veranstaltungsplanung sorgt das Virus das zweite Jahr in Folge für Absagen und Planänderungen. Tourismus- und Marketingchefin Asli Noyan stellte die Übernachtungszahlen von IT.NRW in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses am Donnerstagabend vor. Diese berücksichtigen alle Unterkünfte mit mindestens zehn Betten, darunter auch die Kliniken. Trotz der pandemiebedingten Negativentwicklung hatte Noyan auch positive Nachrichten: „Im August und September 2020, als das Reisen gut möglich war, hatten wir rund zwei beziehungsweise drei Prozent mehr Übernachtungen, als noch 2019. Bad Lippspringe wird also nach wie vor als attraktives Urlaubsziel wahrgenommen.“

Anschließend stellte Asli Noyan die für das Jahr 2021 geplanten Veranstaltungen vor. Das Parkfestival am Pfingstwochenende muss – wie bereits berichtet – erneut ausfallen. Damit stehen aktuell lediglich das Stadtfest vom 9. bis 11. Oktober und der Weihnachtliche Hüttenzauber am 27. und 28. November im städtischen Veranstaltungskalender. Die Gartenschau hat das Sparkassen-Waldleuchten bereits in den Mai verschoben. Darüber hinaus sind dort vom 11. Juni bis zum 25. Juli die Sandwelten geplant. Das Kürbisfestival soll vom 11. September bis 31. Oktober stattfinden, wenn es die Pandemie zulässt. Gleiches gilt für die Feierabend-Konzerte von Juni bis September.

Diskussionsbedarf sahen die Ausschussmitglieder bei den diesjährigen Kulturveranstaltungen. Diese werden zum Teil in das kommende Jahr verlegt. In den Fällen, in denen eine Durchführung auch draußen möglich ist, sollen die Veranstaltungen ausnahmsweise auf der Waldbühne Adlerwiese in der Gartenschau stattfinden. Doch dann müssten die Besucher Eintritt zahlen oder eine Jahreskarte vorlegen. Für Monika Stappert von der FWG ein Unding: „Die Kulturveranstaltungen waren immer kostenlos. Es kann nicht sein, dass wir jetzt auf einmal Eintritt nehmen. Das wird sicher zu Diskussionen führen“, gab sie zu bedenken.

Das sah die Ausschussvorsitzende Barbara Mikus (CDU) ähnlich und bat Bürgermeister Ulrich Lange darum, eine Lösung für das Problem zu erarbeiten. Lange kümmerte sich bereits in der Pause zwischen dem öffentlichen und nicht-öffentlichen Teil der Sitzung um die Angelegenheit und sorgte dafür, dass die Besucher der Kulturveranstaltungen auf der Adlerwiese freien Eintritt haben werden.

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