1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Bad-lippspringe
  6. >
  7. Kein Grund zur Entwarnung

  8. >

Corona-Lage in den Krankenhäusern in Paderborn und Bad Lippspringe

Kein Grund zur Entwarnung

Paderborn/Bad Lip...

Auch wenn mittlerweile etwa 50 Prozent der Mitarbeiter die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben: In den Krankenhäusern in Bad Lippspringe und Paderborn bleibt die Personalsituation weiter angespannt.

 

Das Medizinische Zentrum in Bad Lippspringe (MZG). Foto: Jörn Hannemann

Schließlich können coronabedingte Ausfälle zu großen Problemen im Alltag der Akut-Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken führen. „Bislang sind die Häuser aufgrund der hohen Disziplin von Mitarbeitern und Patienten ohne nennenswerte Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie gekommen“, heißt es in einer Mitteilung der Krankenhäuser in Paderborn und Bad Lippspringe.

Zuletzt habe sich die Situation auf den Intensivstationen etwas entspannt. Aktuell seien etwa zwei Drittel der Bettenkapazitäten belegt. Von einer Entwarnung könne allerdings nicht die Rede sein, zumal die Gefahr der Virus-Mutationen nicht gebannt ist. Ganz wichtig sei, dass in einem überschaubaren Zeitraum alle impfwilligen Mitarbeiter in den Kliniken die notwendigen Impfdosen bekommen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation legt das Medizinische Zentrum in Bad Lippspringe (MZG) großen Wert darauf, die bekannten Hygieneregeln und die zusätzlichen Maßnahmen in den besonders sensiblen Bereichen aufrechtzuerhalten. Dazu gehört auch, dass die strengen Besuchsregeln sowie die regelmäßigen Testungen von Personal und Patienten bis auf Weiteres erhalten bleiben. Hinzu kommt das regelmäßige Lüften in allen Bereichen – trotz der derzeitigen Kälte.

„In unseren Kliniken wird vorbildliche Arbeit geleistet. Wir richten uns darauf ein, dass Corona uns noch einige Zeit erhalten bleibt. Der Gesundheitsstandort Bad Lippspringe ist für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet“, betont Achim Schäfer, Geschäftsführer des Medizinischen Zentrums in Bad Lippspringe.

Im Paderborner Brüderkrankenhaus St. Josef ist Hygienefachkraft Uwe Riedesel Mitglied des Krisenstabs, der außerdem aus Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitenden aus der Verwaltung besteht. „Die Hygiene-Regeln wurden von Anfang an strikt durchgesetzt. Dazu gehört unter anderem, dass wir alle Patienten regelmäßige auf Sars-CoV-2 testen: sowohl vor einem Eingriff, als auch während des Aufenthaltes. Auch unser Personal wird regelmäßig durch Antigenschnelltests und PCR Tests überprüft“, bestätigt Uwe Riedesel: „Die Desinfektion der Hände war uns schon vor Corona ein wichtiges Anliegen. Spender an den Eingängen und in allen Bereichen des Hauses ermöglichen die regelmäßige Durchführung. Die Händehygiene ist der beste Schutz gegen alle Keime und Viren.“

Startseite
ANZEIGE