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Regelung gilt ab Montag, 7. Juni, im Brüderkrankenhaus, St. Johannisstift, MZG, St. Vincenz, St. Louise und St. Josefs

Krankenhäuser heben absolutes Besuchsverbot auf

Paderborn/Bad Lip...

Patienten, die in den Paderborner Krankenhäusern stationär behandelt werden, dürfen ab Montag, 7. Juni, wieder eingeschränkt Besuch empfangen. Die Regelungen gelten für das Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn, das Evangelische Krankenhaus St. Johannisstift, das MZG Bad Lippspringe sowie das St. Vincenz-Krankenhaus, die Frauen- und Kinderklinik St. Louise und das St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten.

Auch im Krankenhaus St. Johannisstift wird ab Montag, 7. Juni, das absolute Besuchsverbot aufgehoben. Foto: Jörn Hannemann

„Wir freuen uns, dass wir im Zuge der Lockerungen nun auch in den Krankenhäusern wieder schrittweise und zunächst vorsichtig Besuche zulassen und so für unsere Patienten und ihre Angehörigen die Situation angenehmer gestalten können“, sagt Christoph Robrecht, Hausoberer im Brüderkrankenhaus St. Josef.

In allen Häusern gelten Besuchsbeschränkungen, um die Sicherheit von Patienten, Mitarbeitenden und Besuchern zu gewährleisten. Die Besuchszeit ist täglich auf 14 bis 18 Uhr beschränkt. Innerhalb dieses Zeitraums darf ein Patient einen Besucher empfangen. Während des gesamten Aufenthaltes sind nur zwei Angehörige als Besucher zulässig.

Besuchszeit zwischen 14 und 18 Uhr

„In den Krankenhäusern gelten die zum Beispiel aus der Gastronomie bekannten Zugangsregelungen: Besucher müssen nachweisen, dass sie vollständig geimpft sind, eine Covid-Infektion überstanden haben oder ein aktuelles negatives Testergebnis eines offiziellen Testzentrums vorlegen. Auch bei den momentan erfreulicherweise sinkenden Infektionszahlen müssen wir vorsichtig bleiben“, bittet Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH um Verständnis für die Besuchsbeschränkungen.

Achim Schäfer, Geschäftsführer des Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe (MZG) appelliert an die Besucher: „„Bitte desinfizieren Sie sich bei Betreten der Häuser die Hände und achten Sie überall – auch am Patientenbett – darauf, die Abstandsregeln einzuhalten. Bitte tragen Sie auch während der gesamten Dauer des Aufenthaltes einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, besser noch eine FFP2-Maske. Bei Erkältungssymptomen sollten Sie auf einen Besuch verzichten.“

Körpertemperatur wird gemessen

Für zusätzliche Sicherheit sorgen Sichtungsplätze an den Eingängen, an denen die Körpertemperatur gemessen und die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert wird. Die Besucher werden am Empfang gebeten, eine Erklärung auszufüllen, den Besuchszeitpunkt zu dokumentieren und Kontaktdaten zu hinterlassen, damit im Falle eines Infektionsgeschehens Kontaktpersonen zurückverfolgt werden können.

Der Zutritt in die Krankenhäuser ist nach wie vor nur über den jeweiligen Haupteingang möglich. Alle Nebeneingänge sind bis auf weiteres geschlossen, die Wegeführung ist so aufgebaut, dass möglichst kein „Gegenverkehr“ herrscht. Die Cafeterien bleiben weiterhin geschlossen und auch Veranstaltungen finden bis auf weiteres nicht statt.

Ute Panske, Geschäftsführerin des St. Johannisstifts erläutert: „Für die Krisenstäbe der Krankenhäuser ist es oberste Priorität, alle Beteiligten vor möglichen Infektionen zu schützen. Wir beobachten das Infektionsgeschehen im Kreis Paderborn genau: Sollte es – was wir uns alle nicht wünschen – zu einem erneuten Anstieg der Inzidenzen über 50 kommen, würde das Besuchsverbot wieder in Kraft treten.“

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