1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Bad Lippspringe
  6. >
  7. Mobilitätshafen soll ein Bad Lippspringer Problem lösen

  8. >

Stadt kauft Grundstück im Gewerbegebiet zur Optimierung der Verkehrsflüsse

Mobilitätshafen soll ein Bad Lippspringer Problem lösen

Bad Lippspringe

Als einen weiteren großen Schritt zur Optimierung der innerstädtischen Verkehrsflüsse sieht die Stadt Bad Lippspringe den Kauf eines Grundstückes im Gewerbegebiet. Auf dem Grundstück sollen Parkflächen vor allem auch für besonders frequenzstarke Tage und Zeiten geschaffen werden.

Kämmerer Till Kremeyer und Bauamtsleiterin Tanja Berghahn-Macken von der Stadt Bad Lippspringe zeigen die Verortung des neuen Mobilitätshafens im Stadtplan. Auf dem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Am Vorderflöß/Zum Strothebach sollen im ersten Schritt nach der Vegetationsperiode im Herbst 2022 rund 200 Parkplätze entstehen. Foto: Stadt Bad Lippspringe

Auf dem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Am Vorderflöß/Zum Strothebach sollen im ersten Schritt nach der Vegetationsperiode im Herbst 2022 rund 200 Parkplätze entstehen. Mittelfristig sei an diesem Standort die Entwicklung eines Mobilitätshafens für emissionsfreien und autonomen Verkehr vorgesehen, so die Stadtverwaltung.

Durch die „nachhaltig positive Entwicklung der Gartenschau und den Aufwärtstrend in den Kliniken des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG)“ komme es in Bad Lippspringe immer häufiger zu umfangreichem Parksuchverkehr in der Innenstadt. Dabei geraten nach Angaben der Verwaltung die innerstädtischen Straßen zunehmend an ihre Leistungsgrenzen. Vor diesem Hintergrund arbeitet die Stadt in Verbindung mit dem Fachunternehmen DTV Verkehrsconsult aus Aachen an einem Mobilitätskonzept der Zukunft, das auch die mögliche Realisierung eines City-Outlets berücksichtigt (wir berichteten).

Bei mehreren Großveranstaltungen im ersten Halbjahr hat die Stadt in direkter Nachbarschaft zum zukünftigen Mobilitätshafen bereits Parkmöglichkeiten vor den Toren der Stadt geschaffen und einen Shuttle-Service angeboten. „Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen. Im Austausch mit Fachleuten und Anwohnern wollen wir eine zukunftsorientierte Lösung für den Verkehr von heute und morgen entwickeln“, sagt Bürgermeister Ulrich Lange.

Im Rahmen einer Mobilitätskonferenz haben sich am Mittwoch Experten der Universität Paderborn, des Vereins Neue Mobilität Paderborn und von Westfalen Weser Netz mit Vertretern der Stadt getroffen, um erste Ansätze für den Mobilitätshafen zu diskutieren. Über die Ergebnisse soll in Kürze berichtet werden.

Startseite
ANZEIGE