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Medizinische Zentrum für Gesundheit in Bad Lippspringe: erster Schritt zur Optimierung

MZG spart in der Karl-Hansen-Klinik mehr als 800.000 Kilowattstunden Gas ein

Bad Lippspringe

Mit einer modernen Lösung erreicht das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs in der Karl-Hansen-Klinik. Durch die Inbetriebnahme einer mobilen Dampfkessel-Anlage spart die Klinik nach eigenen Angaben mehr als 800.000 Kilowattstunden (kWh) und damit über die Hälfte des jährlichen Gasverbrauchs ein.

Energieverbrauch gesenkt: (von links) Christoph Niewels, Dirk Peters (Firma WPG), Arndt Bertleff (Firma BWS), Jan-Steffen Sibilla (MZG-Westfalen), Hubertus Jaspers (Firma Georg Hagelschuer) ,Thomas Virnau (MZG-Westfalen) und Alfons Hagemeister (Firma Niewels). Foto: Claudia Reichstein

Die Umsetzung dieser umweltfreundlichen Lösung erfolgte in Zusammenarbeit mit den Fachunternehmen Niewels aus Bad Lippspringe, BWS Bau Wärme Service aus Wolfratshausen und Georg Hagelschuer GmbH & Co. KG aus Dülmen.

Durch die Installation der mobilen Anlage konnte das MZG zwei alte Kesselanlagen zur Versorgung der Küche mit Dampf abstellen. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist die Dampfleistung des neuen Kraftwerks gezielt auf den Verbraucher abgestimmt. „Neben der wertvollen Entlastung der Umwelt erzielen wir durch diese Maßnahme auch wirtschaftliche Vorteile durch Einsparungen in Höhe von etwa 150.000 Euro über die Betriebslaufzeit“, betont MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer.

Hubertus Jasper von der Firma Hagelschuer erklärt: „Die mobile Dampfkesselanlage kann 0,4 Tonnen Dampf pro Stunde erzeugen, was einer Brennstoffleistung von zirka 250 kW entspricht.“ Die Aufstellung der modernen haustechnischen Lösung ist der erste Schritt zur Optimierung des Energieverbrauchs in der Karl-Hansen-Klinik. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Umstellung auf den Energieträger Strom und ein Neubau der Küche erfolgen.

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