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Stadt Bad Lippspringe setzt auf weitere Digitalisierung auch in den Kindergärten

Neue Kita-App erfolgreich gestartet

Bad Lippspringe

Die Bad Lippspringer Stadtverwaltung will die Digitalisierung ihrer Einrichtungen weiter vorantreiben. Das jüngste Beispiel: Anfang März ist eine eigene App für die drei städtischen Kindertagesstätten an den Start gegangen.

Klaus Karenfeld

Haben große Erwartungen in die neue Kita-App in Bad Lippspringe (von links): Mechthild Hörsken, Stefan Rehm, Daniela Göke, Petra Sommermeyer und David Tyler. Foto: Klaus Karenfeld

(WV). „Bisher haben unsere Kitas Nachrichten und Informationen an die Eltern meist auf Papier gedruckt, dann mehrfach fotokopiert und anschließend in die Eltern-Briefkästen gesteckt“, erläutert der zuständige Sachgebietsleiter David Tyler im Gespräch. Dieses konventionelle Verfahren kostete vor allem eines: Zeit.

Seit kurzem beschreiten die drei städtischen Kindergärten einen vielversprechend anderen Weg: Die neue Kita-App der Firma „Stay Informed“ (Merzhausen) soll künftig für einen schnelleren Informationsaustausch zwischen der jeweiligen Kita(-Leitung) und den Eltern sorgen. „Gleichzeitig wird jede Menge Papier eingespart“, ergänzt Mechthild Hörsken von der Kindertagesstätte Adolf-Kolping-Straße.

Mithilfe der App können zum Beispiel ab sofort Elternbriefe, Speisepläne oder mögliche Terminveränderungen versendet werden. Über eine Lesebestätigung kann die jeweilige Kindertagesstätte dann in jedem Einzelfall nachvollziehen, ob die Nachricht die Adressaten auch erreicht hat oder nicht. Auch der Kontakt zu den Eltern neu angemeldeter Kinder ist auf diesem Weg problemlos und sicher möglich. „Den Auflagen und Vorgaben des Datenschutzes ist im Vorfeld natürlich umfassend Rechnung getragen worden“, darauf weist Stefan Rehm, Mitarbeiter der Stadt Bad Lippspringe, in diesem Zusammenhang ausdrücklich hin.

App kann Kita-Leitung schnell informieren

„Die neue Kita-App ist keine Einbahnstraße“, betont Petra Sommermeyer von der Kita Kisperbaumweg. „Selbstverständlich können auch die Eltern diese digitale Plattform nutzen und mit uns in Kontakt treten“, erläutert sie. Ein Beispiel: Ein Kind erkrankt plötzlich in der Nacht und kann am nächsten Morgen seine Kita nicht besuchen. Auch dann hilft die App weiter: Eine kurze Mitteilung genügt, und schon ist die Kita-Leitung aktuell informiert.

„Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen: Bei der neuen App handelt es sich nicht um ein neues Chat-Programm“, stellt Daniela Göke vom städtischen Kindergarten Detmolder Straße klar. „Nachrichten und E-Mail-Adressen bleiben privat und können nur von autorisierten Personen eingesehen werden“, sagt Daniela Göke. Die neue Kita-App ist nach Aussage von Stefan Rehm einfach zu bedienen; sie kann sowohl über IOS- wie auch über Android-Geräte genutzt werden.

Bereits vor den drei städtischen Kindergärten hat die Kindertageseinrichtung der Kolping Akademie in Bad Lippspringe die neue App eingeführt. Die dort gemachten Erfahrungen fallen nach David Tylers Angaben durchweg positiv aus. Er ist überzeugt: „Die App ist ein absoluter Gewinn sowohl für die Kita selbst als auch für die Eltern. Deshalb haben wir uns entschlossen, diese digitale Plattform auch in unseren städtischen Kindergärten einzuführen und zu nutzen.“ Ob die anderen Kindertagesstätten in Bad Lippspringe diesem Beispiel folgen werden, ist aktuell noch offen.

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