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Impfungen in den MZG-Kliniken in Bad Lippspringe haben begonnen

„Personal erhält endlich Schutz“

Bad Lippspringe

Die ersten Ärzte und Pflegekräfte in den Kliniken des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe haben eine Impfung gegen das Covid-19-Virus erhalten. „Nachdem wir lange Zeit auf ein entsprechendes Signal warten mussten, ging es jetzt ganz schnell“, sagt MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer.

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Der Chefarzt der Cecilien-Klinik, Prof. Dr. Dr. Andreas Lübbe (rechts), wird von Oberarzt Dr. Martin Siebert aus der Karl-Hansen-Klinik gegen Covid-19 geimpft. Foto: Claudia Reichstein

„Wir danken den beteiligten Behörden für die Umsetzung der Impfungen, mit denen wir zusätzliche Sicherheit in der medizinischen Versorgung erreichen können.“

Auch weil die Aufnahme von Corona-Patienten spürbar zunimmt, hatten die Mitarbeiter des MZG in der vergangenen Woche eine zeitnahe Impfung des medizinischen Personals angemahnt (wir berichteten). Schließlich könne im Falle eines Corona-Ausbruchs in den Kliniken die medizinische Versorgung in der Region Ostwestfalen-Lippe gefährdet sein. In diesem Zusammenhang hatte das MZG erklärt, dass die Impfwilligkeit der Mitarbeiter in den besonders gefährdeten Bereichen groß sei. Dazu zählen die Intensiv- und Infektionsstationen, die Ambulanzen und die Station mit Transplantationspatienten. „Es freut mich sehr, dass unsere politische Intervention nun zu einem erfolgreichen Abschluss geführt hat und wir damit den Infektionsschutz in unseren Kliniken noch einmal deutlich verbessern können“, erklärt Schäfer.

Bei der Impfung des Personals in den Einrichtungen muss das MZG gewisse Prioritäten beachten, so dass die Mitarbeiter schrittweise geimpft werden können. Im Blickpunkt steht dabei die persönliche Gefährdungslage und die Risikosituation für Patienten mit Vorerkrankungen, die sich insbesondere aus der Art der Tätigkeit ergibt.

Gleichzeitig engagiert sich das MZG auch auf anderen Ebenen für den Gesundheitsschutz. Dabei geht es beispielsweise um den Einsatz eines Symptomfragebogens, mit denen Mitarbeiter regelmäßig mögliche Veränderungen im Bereich ihrer Infektionslage ermitteln können. „Alle Mitarbeiter können sich darauf verlassen, dass wir für ihren Gesundheitsschutz kämpfen“, stellt Geschäftsführer Schäfer heraus.

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