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Bad Lippspringer Rat entscheidet am 1. März – Verwaltung schlägt neue Lösung für Schwimmsaison vor

Therme soll Freibad ersetzen

Bad Lippspringe (...

Eine neue Lösung hat die Stadt Bad Lippspringe für die Schwimmsaison 2021 entwickelt. Alle Bürger­innen und Bürger Bad Lippspringes sollen als Alternative zum Besuch des Thermal-Freibades, das bekanntermaßen sanierungsbedürftig ist und unter Einbeziehung von Fördermitteln erneuert werden soll, zu besonderen Konditionen die Westfalen-Therme besuchen können.

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Als Alternative zum Freibad, das saniert werden muss, soll die Westfalen-Therme in der Schwimmsaison 2021 den Bürgern Karten zu besonderen Konditionen anbieten. Über den Vorschlag der Verwaltung entscheidet der Stadtrat am 1. März. Foto: Oliver Schwabe

Der Rat will in seiner Sitzung am 1. März darüber beraten und entscheiden. Im gemeinsamen Gespräch darüber, wie man den Bürgern einen attraktiven Freibad-Ersatz in den Sommermonaten bieten könne, sei der Betreiber der Westfalen-Therme sofort bereit gewesen, einen Beitrag zu leisten und der Stadt Eintrittskarten zu einem stark vergünstigten Preis anzubieten, teilte die Stadt mit.

Therme-Geschäftsführer Robin Stork

Demnach erwirbt die Stadt 50.000 Eintrittskarten für die Therme (ohne Zugang zum Saunabereich), die zu den geltenden Eintrittspreisen des Thermal-Freibades an die Bürgerinnen und Bürger verkauft werden. Die Karten berechtigen zum dreistündigen Aufenthalt in der Therme und zur Nutzung des Sportbeckens für die Frühschwimmer.

Sie können vom 1. Mai bis zum Beginn der Sommerferien jeweils montags bis freitags (ausgenommen Feiertage), in den Sommerferien an allen Wochentagen und anschließend bis zum 23. Dezember wieder montags bis freitags (ausgenommen Feiertage) eingesetzt werden. Zusätzlich können die Frühschwimmer laut Stadt montags, mittwochs und freitags von 6.30 bis 8 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen in der Zeit von 8 bis 9 Uhr das Sportbecken der Westfalen-Therme nutzen.

„Wir hoffen, dass wir möglichst bald wieder öffnen dürfen und freuen uns darauf, den Kindern und Familien in Bad Lippspringe nach der langen Zeit des Lockdowns Freude, Entspannung und Ferienspaß zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen“, sagt Geschäftsführer Robin Stork.

Robin Stork, Geschäftsführer der Westfalen-Therme in Bad Lippspringe. Foto: Oliver Schwabe

Die Lösung in Kooperation mit der Westfalen-Therme verursacht voraussichtlich ein Defizit von 200.000 Euro im städtischen Haushalt. Eine provisorische Inbetriebnahme des Freibades würde laut Stadt aber zu deutlich höheren Kosten (Defizit von 295.000 Euro) führen und wäre mit Einschränkungen und zusätzlichen technischen Problemen verbunden. Unter anderem könnte das Nichtschwimmerbecken nicht in Betrieb genommen werden.

„Die Kooperation mit der Westfalen-Therme ist ein sehr guter Weg, um allen Bürgerinnen und Bürgern von Bad Lippspringe auch im Jahr 2021 ein attraktives Schwimmangebot zu machen. Deshalb empfehle ich dem Rat, für diese Lösung zu votieren“, betont Bürgermeister Ulrich Lange.

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