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Werbegemeinschaft Bad Lippspringe will wieder mehr Leben in die Innenstadt holen

Unterstützung fürs City-Outlet

Bad Lippspringe

Die Werbegemeinschaft steht der Eröffnung eines City-Outlets positiv gegenüber und unterstützt die Stadt bei diesem Vorhaben. Das hat Geschäftsführer Gerhard Hüllweg mitgeteilt.

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Die Werbegemeinschaft sieht im Outlet die Chance, höherwertige Geschäfte und damit Leben in die Innenstadt von Bad Lippspringe zu holen. Foto: Per Lütje

Die Pläne eines City-Outlets hätten bei Mitgliedern und Vorstand der Werbegemeinschaft Bad Lippspringe zunächst Fragen aufgeworfen: Wird durch das City-Outlet der alteingesessene Einzelhandel verdrängt? Zwängen sich Menschenmassen durch den Ort, so dass es für die Einheimischen eng wird? Wie wirken sich der zusätzliche Straßenverkehr und der Parkplatzbedarf aus?

In der digitalen Bürgerversammlung im Parkhotel seien aber nicht nur das Konzept des City-Outlets dargestellt, sondern auch viele Fragen beantwortet worden, so Hüllweg. Grundgedanke eines City-Outlets sei es, attraktive Geschäfte mit einem gehobenen, rabattierten Sortiment nach Bad Lippspringe zu holen und damit die leeren Ladenlokale zu füllen. Dazwischen blieben die vorhandenen Geschäfte und die Gastronomie bestehen.

„Mit diesem Konzept kann das erreicht werden, was Werbegemeinschaft und Stadt schon seit Jahren gemeinsam versuchen, nämlich höherwertige Geschäfte nach Bad Lippspringe zu holen und wieder Leben in die Innenstadt zu bringen“, stellt der Geschäftsführer der Werbegemeinschaft fest.

„Wohlfühlatmosphäre in der Innenstadt“

Und das Problem mit den vielen Gästen? Während der Landesgartenschau 2017 besuchten etwa 600.000 Gäste in einem halben Jahr die Badestadt. Hüllweg: „Wenn zukünftig von zirka einer Million Menschen im Jahr ausgegangen wird, kämen etwa so viele Besucher in die Fußgängerzone, wie bei der Landesgartenschau. Diese Besucherzahl wurde damals als sehr angenehm empfunden und sorgte für eine Wohlfühlatmosphäre in der Innenstadt.“

Was spricht also dagegen? „Die Parkplätze reichen nicht aus, der Straßenverkehr muss gelenkt werden“, so Hüllweg. Deshalb müssten sich Fachleute des Pro­blems annehmen.

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