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218 Bestellungen: Erster „Klumpsack-Abend daheim“ in Bad Lippspringe ist ein voller Erfolg

Voll ins Schwarze getroffen

Bad Lippspringe

Schützenhauptmann Frank Täubert spricht von einer gelungenen Premiere. Genau 218 Gäste haben sich in Bad Lippspringe am ersten „Klumpsack-Abend daheim“ beteiligt – zur Freude auch von Vereinswirtin Jasmina Pluta

Klaus Karenfeld

Der erste „Klumpsack-Abend daheim“ war ein voller Erfolg – davon sind auch Vereinswirtin Jasmina Pluta (links) sowie das amtierende Königspaar Frank und Nadine Täubert überzeugt. Foto: Klaus Karenfeld

Die Corona-Pandemie empfindet auch die Klumpsack-Kompanie als eine nicht enden wollende Geduldsprobe. „Aber die Hände tatenlos in den Schoß zu legen, das ist nicht unsere Sache“, betont Täubert, zugleich amtierender Schützenkönig der Badestadt. „Und so haben wir uns überlegt, wie wir unseren Mitgliedern eine kleine Freude bereiten und gleichzeitig unsere Vereinswirtin unterstützen können.“

Die Idee für einen „Klumpsack-Abend daheim“ war schnell geboren – natürlich unter Einhaltung der Corona-Vorschriften. Der Vorschlag von Oberleutnant Marius Peters überzeugte nicht nur den Vereinsvorstand, sondern auch Jasmina Pluta, seit fast genau 15 Jahren die Wirtin und das gute Herz der Westfälischen Stuben.

Die Gäste – auch das stand bald fest – sollten sich am Klumpsack-Abend ein vergünstigtes „Kompanie-Menü“ direkt nach Hause liefern lassen können. Die Auswahl reichte von Grünkohl mit Bratkartoffeln sowie verschiedenen Fleisch- und Wurstbeigaben über Wildgulasch mit Spätzle und Rotkohl bis hin zu Schweinemedaillons auf Röstkartoffeln und Salat. Zu jedem Menü gab es eine Flasche Bier gratis.

„Natürlich kann man bei einer Veranstaltungspremiere wie dieser nur schwer abschätzen, wie groß die Resonanz am Ende tatsächlich ist“, so Täubert. „Optimistische Schätzungen reichten zwischen 80 und 100 Bestellungen. Am Ende waren es sage und schreibe 218.“ Zum Vergleich: Die Klumpsack-Kompanie hat aktuell etwa 280 Mitglieder.

„Das ist ein wirklich tolles Ergebnis, für das ich sehr dankbar bin“, freut sich auch Jasmina Pluta. Für große Gesellschaften zu kochen, stellt für sie allerdings kein unüberwindbares Problem dar, sondern ist ihr zufolge eher eine willkommene Herausforderung: „Beim jährlichen Stadtfest zum Beispiel geht eine ähnlich große Zahl von Bestellungen bei uns ein.“ Und nicht zu vergessen: Mit Tochter Tanita Pluta und Elli Papadopoulu stand der versierten Köchin ein eingespieltes Helferinnen-Team zur Seite.

Die ersten Menüs überbrachte Oberleutnant Marius Peters an Rosemarie Hüttmann und Heinz-Gerhard Schröder. Foto: Klaus Karenfeld

Generalstabsmäßig gut vorbereitet zeigte sich auch der Vorstand der Klumpsack-Kompanie, der für die schnelle Auslieferung der Bestellungen sorgte. Vier Autos mit jeweils einer Zweierbesatzung pendelten von 17.30 Uhr an zwischen den Westfälischen Stuben und den auf einer Liste angegebenen Adressen hin und her. „Wir wurden überall sehr freundlich begrüßt“, so das einhellige Fazit.

Rosemarie Hüttmann, die zusammen mit Heiko Peters 1990 das Badestädter Schützenvolk regierte, konnte als Erste ein Kompanie-Menü in Empfang nehmen. „Das ist eine originelle Idee, die ich gerne unterstütze“, sagte sie bei der Übergabe.

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