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Sammlungen für Menschen aus der Ukraine

Welle der Hilfsbereitschaft an der Gesamtschule Bad Lippspringe

Bad Lippspringe

Die Hilfsbereitschaft der Schüler sowie des Kollegiums der Gesamtschule Bad Lippspringe angesichts der Not der Menschen in und aus der Ukraine ist groß. So entstand im Jahrgang 11 in der gymnasialen Oberstufe spontan die Idee, Süßigkeiten und Spielzeug für die Kinder, die vor Ort und in der Schule ankommen werden, zu sammeln.

Die Initiatoren der Sammelaktion „Kinder helfen Kindern“: Marie Schröder, Cordelia Schlag, Leon Schönlau, Felix Bringewat, Sophia Frik und Finja Grote. Auf dem Bild fehlen: Eda Aysal, Aylin Türedi und Julie Janzen. Foto: Gesamtschule Bad Lippspringe

Schon einen Tag später trudelten die ersten Kisten und Taschen mit den gewünschten Artikeln im sogenannten Spieleraum ein.

Dabei war den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase besonders wichtig, dass diese Aktion den Titel „Kinder helfen Kindern“ trägt. Leon Schönlau, einer der Kurssprecher dieses Jahrgangs: „Wir haben versucht, uns in die Lage der Kinder zu versetzen und uns gefragt, was diese Jungen und Mädchen gebrauchen könnten, um sich ein wenig von all den Erfahrungen der letzten Wochen ablenken zu können.“

Eine anders gelagerte Sammelaktion für die Ukraine startete die Schülervertretung (SV) schon wenige Tage nach Kriegsbeginn. Seitdem stapeln sich im SV-Raum Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel, Decken und anderes. „Die Spenden werden an den Verein „Osthilfe“ in Schlangen weitergegeben. Der Vorteil ist, dass die Initiatoren Kontakt in den Osten haben und somit direkt mitbekommen, wer was braucht“, so der Schülersprecher und Leiter der Aktion, Nico Grosse.

Außerdem wird jetzt im Kollegium Schulmaterial gesammelt, damit Willkommenspakete für die Kinder gepackt werden können, die an der Schule angemeldet werden. Die Leiterin der Gesamtschule, Roswitha Hillebrand, ist überwältigt von der Hilfsbereitschaft aus der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft sowie aus der Kommune. „Angesichts der Tatsache, dass die ukrainischen Mädchen und Jungen gerade mit dem Nötigsten hier ankommen, finde ich es einfach eindrucksvoll, wie stark sich so viele bemühen, die ankommenden Familien in allen möglichen Bereichen zu unterstützen.“

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