1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Bad-wuennenberg
  6. >
  7. Bad Wünnenberg soll Manager fürs Klima bekommen

  8. >

Antrag der SPD befürwortet – Stelle wird gefördert

Bad Wünnenberg soll Manager fürs Klima bekommen

Bad Wünnenberg WB

Die Kommunalpolitiker im Bad Wünnnenberger Haupt- und Finanzausschuss waren sich weitgehend einig, in der Verwaltung einen Klimaschutzmanager zu beschäftigen. Einen entsprechenden Antrag hatte die SPD-Fraktion gestellet. „Klimaschutz ist so wichtig, dass dieses Thema nicht nebenbei im Bauamt bearbeitet werden kann“, sagte deren Fraktionsvorsitzender Stefan Stachowiak.

Marion Neesen

Damit nicht nur der Kurpark in Bad Wünnenberg auch in Zukunft grünt, soll die Kurstadt einen Klimaschutzmanager bekommen. Foto: Brigitta Wieskotten

Dort hätten die Mitarbeiter in den nächsten Jahren ohnehin viel zu tun. Unter anderem könne ein Klimaschutzmanager auch bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes helfen. Die Personalkosten für den Klimaschutzmanager hat die SPD auf jährlich 75.000 Euro beziffert. Hinzukämen Sachkosten in Höhe von 7.500 Euro, wobei eine 75-prozentige Förderung für die ersten zwei Jahre und 40 Prozent für weitere drei Jahre zu erwarten sei.

Die CDU-Fraktion konnte sich dem Antrag anschließen, gleichwohl Fraktionsvorsitzender Kevin Gniosdorz anmerkte: „Gerade wir sind eine Kommune, die gezeigt hat, dass wir das auch nebenher schaffen.“ Er wollte nicht den unterschwelligen Eindruck entstehen lassen, die Kurstadt lasse den Klimaschutz schleifen.

FDP-Fraktionsvorsitzender Udo Fölling stieß sich am Begriff Manager und bezweifelte, dass sich Klima managen ließe. Ebenso mahnte er an, dass man sich unter anderem beim Kreis massiv über die Inhalte einer solchen Stelle streite. Stefan Stachowiak freute sich über die Befürwortung des SPD-Antrages, der seiner Partei sehr wichtig gewesen sei.

Ein weiterer Antrag der SPD zum Haushalt fand keine Zustimmung. Die Sozialdemokraten hatten gefordert, für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen 330.000 Euro einzustellen. Im Brandschutzbedarfsplan sei 2019 beschlossen worden, jedes Jahr Mittel für die Feuerwehr bereit zu stellen. Diese vermisste Stachowiak nun im Entwurf für 2021. Kämmerer Friedhelm Wächter betonte, dass durchaus Mittel in 2021 zur Verfügung stünden. „Letztendlich liegt eine Million Euro bereit“, so der Kämmerer. Udo Fölling (FDP) erinnerte daran, dass sich die Wehrführung mit dem Bedarfsplan zufrieden gezeigt hätte und wunderte sich, warum Mittel ohne Bedarf eingestellt werden sollten.

Startseite
ANZEIGE