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Verletzt wird niemand – Sachschaden schätzten Autobahnpolizisten auf 2000 Euro

Falschfahrer auf der A 33 unterwegs

Paderborn/Gütersl...

Ein Autofahrer hat Autobahnpolizisten am Dienstag an der A33 im Bereich der Anschlussstelle Etteln beschäftigt, weil er zuvor seinem Navigationsgerät vertraute und in den Gegenverkehr geriet.

 

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Der 20-jährige Gütersloher war um 23.20 Uhr mit seinem 1er BMW im Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren unterwegs. Nach seinen Angaben folgte er im derzeitigen Baustellenbereich der B480 den Anweisungen seines Navigationsgeräts und wurde im weiteren Streckenverlauf falsch geleitet. So fuhr er auf die A33 und benutzte die Fahrbahn in Richtung Brilon, obwohl er in Richtung Osnabrück unterwegs war. Nach wenigen Kilometern kamen ihm in Höhe des Parkplatzes „Letzter Heller“ Fahrzeuge entgegen. Weil der 20-Jährige aus seiner Sichtweise rechts fuhr, benutzte er den linken Fahrstreifen der Gegenrichtung.

Dort befand sich ein 39-Jähriger aus Oerlinghausen, der mit seinem VW Passat einen Lkw überholte. Beim Anblick der entgegenkommenden Autos erkannte der BMW-Fahrer seine Situation. Er bremste seinen Wagen stark ab und lenkte so dicht wie möglich an die Mittelschutzplanke. Beim Passieren der Fahrzeuge wirbelte der BMW Schotter auf, der zu Beschädigungen an dem Passat führte.

Den beiden Pkw-Fahrern gelang es, den Parkplatz „Letzter Heller“ anzusteuern. Sie verständigten die Polizei. Verletzt wurde bei der Falschfahrt niemand. An der Karosserie und der Frontscheibe des VW Passat fanden sich Beschädigungen durch die aufgewirbelten Steine. Den Sachschaden schätzten Autobahnpolizisten auf 2000 Euro.

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