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Bielefelder Zoll kontrolliert Autofahrer und seine Lebensgefährtin auf A44

Große Menge Bargeld und Gold beschlagnahmt

Bielefeld/Bad Wünnenberg

Bei einer Fahrzeug-Kontrolle auf der Autobahn A44 haben Bielefelder Zöllner mehr als 46.000 Euro Bargeld und Gold im Wert von 63.300 Euro entdeckt. Die Lebensgefährtin des Fahrers steht nun im Verdacht, gegen das Geldwäschegesetz verstoßen zu haben.

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Bielefelder Zöllner haben bei der Kontrolle mehr als 46.000 Euro Bargeld und Gold im Wert von 63.300 Euro entdeckt. Foto: Hauptzollamt Bielefeld

Der Vorfall ereignete sich am Abend des 7. Januar, als die Beamten des Hauptzollamtes Bielefeld (Kontrolleinheit Flughafen Reiseverkehr Paderborn/Lippstadt) einen Wagen mit polnischen Kennzeichen aus dem fließenden Verkehr der A44 zur Kontrolle auf die Rastanlage „Sintfeld“ (Kreis Paderborn) leitete.

Kontrolle an der A44-Rastanlage „Sintfeld“

Der Autofahrer und seine Lebensgefährtin wiesen sich gegenüber den Beamten als polnische Staatsbürger und die zwei weiteren Mitreisenden als deutsche Staatsbürger aus. Auf Befragen gab der Fahrer an, er habe zusammen mit seiner Lebensgefährtin die beiden Mitreisenden aus Essen abgeholt, um sie nach Polen zu bringen.

Die Reisenden wurden auch zu mitgeführten Barmitteln befragt. Der Fahrer gab an, zusammen mit seiner Frau etwa 7000 Euro für den Kauf eines Autos mitzuführen. Dazu sei es aber nicht gekommen, weswegen er nun mit dem gesamten Bargeld auf dem Rückweg nach Polen sei.

38.000 Euro in den Socken

Tatsächlich befand sich in der Geldbörse der Lebensgefährtin ein Betrag von rund 7800 Euro. Bei der folgenden Kontrolle fanden die Beamten in ihrer Handtasche außerdem mehrere Goldmünzen. Daraufhin wurde die Frau körperlich durchsucht, und die Zöllner fanden unter ihrer Kleidung und in den getragenen Stiefeln sowie in den Socken 38.200 Euro an Bargeld und einen Goldbarren mit einem Gewicht von 500 Gramm.

Demzufolge hatte sie insgesamt 46.010 Euro an Bargeld und Gold im Wert von etwa 63.300 Euro dabei. Die Frau erklärte, dass das Bargeld und das Gold nicht ihr gehöre und sie es für eine andere Person nach Polen bringen solle.

Verfahren wegen Geldwäsche-Verdacht

Aufgrund der Gesamtumstände wurde gegen die Lebensgefährtin des Fahrers ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz eingeleitet. Die Wertgegenstände wurden sichergestellt und anschließend allen Personen die Weiterreise gestattet. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Frankfurt.

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