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Pro Fürstenberg will übernehmen – komplett neuen Vorstand gewählt

Hoffnung für Herbstmarktkirmes

Bad Wünnenberg (WB/bw). Einen komplett neuen Vorstand hat die Vereinsgemeinschaft Pro Fürstenberg gewählt. Der bisherige Vorstand um Gisela Weitekamp hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Nachfolger auf dem Posten des Vorsitzenden ist der Fürstenberger Ortsvorsteher Reimund Günter.

Neuer Vorstand bei Pro Fürstenberg (von links): Beisitzerin Kerstin Blumenau, Beisitzer Ulrich Ebbers, Kassiererin Kathrin Hammerschmidt, 2. Vorsitzender Dieter Böddeker, Vorsitzender Reimund Günter, 3. Vorsitzender Richard Herbst, Schriftführerin Julia Geiger und Beisitzerin Monika Sonntag. Foto: Brigitta Wieskotten

Pro Fürstenberg ist Koordinierungsstelle und Sprachrohr sämtlicher Vereine im Ort. Ebenso sind Kirche und Kommunalpolitik im Verein vertreten. Pro Fürstenberg widmet sich den besonderen Herausforderungen der Dorfentwicklung, die durch den demografischen Wandel, die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Veränderungen sowie Integrationsaufgaben entstehen. Pro Fürstenberg nahm sich der Organisation der Dorfwerkstatt an, generierte und verteilte Gelder für Flüchtlinge über bestimmte Projekte, kümmerte sich um den Dorfwettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«, erstellte den jährlichen Terminkalender, organisierte die Dorfreinigung, realisierte Leader-Projekte wie den Karpke-Flitzer und unterstützte die Sr. Hatune-Dogan-Stiftung.

Gegründet wurde die Vereinsgemeinschaft im Juni 2009 unter dem damaligen Vorsitzenden Peter Gödde, der bis Februar 2016 den Verein führte. Gisela Weitekamp folgte ihm. Seit vielen Jahren gehörten Ulrich Ebbers als stellvertretender Vorsitzender, Günter Bohr als Schriftführer und Ingeborg Vorspohl als Kassiererin zum Vorstandsteam.

Kirmes ist 260 Jahre alt

Die Neuwahlen ergaben außerdem, dass Dieter Böddeker und Richard Herbst den Vorsitzenden vertreten werden. Kathrin Hammerschmidt übernahm die Kassenführung und Julia Geiger trat das Amt der Schriftführerin an. Zum Amt der Kassenprüfer erklärten sich Thorsten Günter und Wolfgang Ebbers bereit. In das Amt der Beisitzer wurden Monika Sonntag, Kerstin Blumenau und Ulrich Ebbers gewählt.

Als einer der markantesten Diskussionspunkte auf der Tagesordnung stellte sich der Fortbestand der Fürstenberger Herbstkirmes als eines der ältesten großen Feste in der Karpke-Gemeinde und der Region heraus. Seit 260 Jahren wird das Fest ununterbrochen im Schatten der St.-Marienkirche als Kirchweihfest und Volksfest gefeiert. Der Gewerbe- und Verkehrsverein hatte sich aus der Organisation zurückgezogen, so dass dieses Fest nun auf der Kippe stand. Zuvor hatte das Team um den Vorsitzenden Wilfried Hillebrand erfolglos um Mithilfe gebeten. »Es darf nicht sein, dass das älteste Fest mit einer langen Tradition in der heutigen schnelllebigen Zeit einfach aus dem Fürstenberger Terminkalender verschwindet«, hat nun auch Reimund Günther für das Fest geworben. Sein Vize Dieter Böddeker schürte Hoffnung für den Forstbestand der Fürstenberger Herbstkirmes.

Erstes Treffen am 21. Februar

Gedacht ist nun an die Gründung einer AG Kirmes, die unter dem Dach der Vereinsgemeinschaft Pro Fürstenberg tätig ist und die Kirmes vorbereitet und durchführt. Die finanzielle Absicherung liegt somit bei Pro Fürstenberg, ebenfalls die Unterstützung durch den neuen Vorstand.

Wer Lust hat, sich einzubringen, ohne sich über Jahre zu verpflichten und ohne Vorstandsämter übernehmen zu müssen, ist zum ersten Treffen am Donnerstag, 21. Februar, um 20 Uhr in der Gaststätte Vesperthe willkommen. Das Konzept der Kirmes steht dann komplett auf dem Prüfstand. Dieter Böddeker als Motor des Vorhabens sieht mit dem Pro-Fürstenberg-Vorstand der Ideenfindung positiv entgegen, zumal auch der Vorstand des Gewerbe- und Verkehrsvereins Fürstenberg seine Mithilfe zugesagt hat.

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