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Ganz neue Möglichkeiten für Sportler an der Profilschule

Neue Sportanlage in Bad Wünnenberg-Fürstenberg eingeweiht

Bad Wünnenberg-Fürstenberg

Wer in Fürstenberg gerne Sport treibt, ob im Verein oder auf eigene Faust, darf sich freuen: An der Profilschule ist jetzt das moderne, multifunktionale Sportgelände eingeweiht worden. Es bietet ganz neue Möglichkeiten und ist ab sofort freigegeben.

Von Brigitta Wieskotten

Große Freude über den ersten Startschuss auf der neuen Sportanlage an der Profilschule in Bad Wünnenberg-Fürstenberg (von links):  SSV-Leichtathletik- und Sportabzeichenleiter Jörg Rörig, die Vorsitzende des Familien-, Jugend-, Sport- und Kulturausschusses Sabine Willeke,   Bürgermeister Christian Carl und die Schulleiterin der Profilschule  Irmhild Jakobi-Reike auf der neuen Kunststofflaufbahn. Foto: Brigitta Wieskotten

Das Improvisieren bei den Sportarten im Außenbereich hat für die Schüler und Lehrer der Profilschule Fürstenberg, für Fußballer, Leichtathleten und Sportabzeichen-Absolventen jetzt ein Ende. Mit der Einweihung der nagelneuen, multifunktionalen Spiel- und Sportanlage südlich der Profilschule haben sie nun eine moderne Anlaufstelle. 

Nur noch einige ältere Sportler ließen sich im Vorjahr auf dem desolaten Sportplatz an der Schule auf die Prüfung zum Sportabzeichen ein. Unter den Einwohnern Fürstenbergs wurden schon lange Forderungen nach einer modernen Sportanlage laut. Bürgermeister Christian Carl und sein Team um Bauamtsleiter Daniel Watts, Projektleiter Peter Scharfen, die Bad Wünnenberger Ratsfrau und Sportausschussvorsitzende Sabine Willeke und ihr Team freuten sich mit ihnen, als Ende Mai dieses Jahres die Bauarbeiten beginnen konnten.

Der alte Sportplatz wurde durch ein neues Kunstrasen-Kleinspielfeld mit einer 400  Meter langen Kunststoff-Laufbahn sowie Weitsprung- und Kugelstoßanlage mit drei Laufbahnen (etwa 3900 Quadratmeter) ersetzt. Eine neue LED-Flutlichtanlage bietet auch in der dunklen Jahreszeit oder später am Abend noch die Möglichkeit, sich zu bewegen.

Förderung von Bund und Land

Die zentrale Anlage soll sowohl von der Profilschule für den Sportunterricht als auch von den Vereinen im Stadtgebiet genutzt werden, erläutern Bürgermeister Christian Carl und sein Team.  So haben die heimischen Leichtathletik-Abteilungen nun eine moderne Trainingssportstätte für ihre Wettkämpfe. Jörg Rörig, Leichtathletik-Chef im Stadtsportverband und Sportabzeichen-Obmann, weiß die neue Anlage ganz besonders hoch auch für alle Sportabzeichen-Absolventen zu schätzen. Und auch Fußballspiele bis zur D-Jugend können auf der Anlage ausgetragen werden.

Die Sanierung hat insgesamt rund 1,6 Millionen Euro gekostet, wobei rund eine Million durch Mittel aus der Städtebauförderung von Bund und Land übernommen wurde.

„Als Gesundheitsstandort möchte die Stadt Bad Wünnenberg niederschwellige Bewegungsangebote für die Bürger schaffen“, betont Bürgermeister Christian Carl, „das ist nur durch ausgezeichnete Sportangebote der Vereine auf modernen Anlagen möglich“. Daher steht auch das nächste Projekt schon in den Startlöchern: Auch das Aatalstadion in der Kernstadt soll saniert und multifunktional aufgerüstet werden.

In Fürstenberg dürfen sich die Sportfans derweil noch auf eine weitere Neuerung freuen: Sogenannte Calisthenics-Geräte, Sportgeräte, an denen das eigene Körpergewicht fürs Training eingesetzt wird, werden bald noch aufgestellt. Außerdem wird die Laufbahn im kommenden Frühjahr noch mit einem modernen Beleuchtungssystem ausgestattet.

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