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579 Mal rückten die Einsatzkräfte in den letzten drei Jahren aus

Sturm, Flüchtlinge und Autobahn dominierten Einsätzen der Feuerwehr Bad Wünnenberg

Bad Wünnenberg

Ganze 579 Einsätze absolvierte die Feuerwehr Bad Wünnenberg in den vergangenen drei Jahren – darunter waren Gebäudebrandeinsätze, Fahrzeugbrände, Brände im Freien, Sturmschäden, Unterstützung des Rettungsdienstes, Verkehrsunfälle und Brandwachen. Zur Jahreshauptversammlung blickte die Wehrleitung zurück.

Von Brigitta Wieskotten

Ein umgestürzter Lkw auf der A44 nahe dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren. Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg-Haaren

Nach langer coronabedingter Abstinenz war die Freude bei dem Leiter der Feuerwehr Bad Wünnenberg, Martin Liebing, seinen Stellvertretern Marcus Siekaup und Andreas Luig sowie Pressesprecher Christoph Hesse groß, alle Feuerwehrfrauen und –männer und die Jugendfeuerwehr wieder zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Wünnenberg in der Aula der Profilschule begrüßen zu können.

Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Andreas Müller, Bürgermeister Christian Carl und der Ordnungsamtsleiter Hermann Mersch sowie die Fraktionsvorsitzenden des Rates und des Feuerwehr-Ausschusses der Stadt Bad Wünnenberg sahen die Teilnahme an der Veranstaltung als eine Interessenbekundung von großer Tragweite für die Bürger der Stadt Bad Wünnenberg an.

Bürgermeister Christian Carl lobte in seinem Statement den Einsatz bei der Flüchtlingskrise in vielfältigster Weise. Ohne des schnellen Einsatzes und die Hilfe hätte die Stadt die geflüchteten Menschen aus der Ukraine nicht angemessen unterbringen können. Auch der Einsatz im Sturmtief Xandra mit der vielseitigen Unterstützung für die Menschen zollte höchste Anerkennung des Bürgermeisters.

Ein ganz besonderes Lob zollte Carl den Feuerwehrkräften der Wehren für den zeitintensiven Einsatz bei dem Großbrand im Baugebiet Iserkuhle und die anschließende Brandwache (wir berichteten).

Oben von links: Andreas Luig (Ehrenkreuz Silber für 25 Jahre, stv. Leiter der Feuerwehr), Martin Liebing (Leiter der Feuerwehr), Marcus Siekaup (stv. Leiter der Feuerwehr). Unten von links: Helmut Schulz (Ehrenkreuz Gold für 35 Jahre), Elmar Sprenger-Pieper (Ehrenkreuz Gold für 35 Jahre), Julian Mandel (Ehrenkreuz Silber für 25 Jahre) und Andreas Müller (stv. Kreisbrandmeister Kreis Paderborn) Foto: Brigitta Wieskotten

Dank richtete Martin Liebing als Führungskraft an alle Wehrfrauen und Männer plus die Jugendfeuerwehr der Stadt, die im Jahresrückblick von 2019 bis 2021 ganze 579 Einsätze, davon Gebäudebrandeinsätze, Fahrzeugbrände, Brände im Freien, Sturmschäden, Unterstützung des Rettungsdienstes, Verkehrsunfälle, Verkehrssicherung, Brandwachen und vieles mehr leisteten.

5000 bis 5.000 Stunden geleistete Arbeit

Die Einsatzorte lagen im gesamten Stadtgebiet Bad Wünnenberg, auf den Bundesautobahnen  44 und 33, den Zufahrtsstraßen, aber auch in den angrenzenden Stadtgebieten Büren und Marsberg. Die meisten Alarme gab es gegen 10 Uhr und 17 Uhr. Bei den Wochentagen der Einsätze lagen die Sonntage und Montage vorn. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Wünnenberg lag bei den Einsatzstunden in den Jahren 2019 bis 2021 jeweils bei ca. 5.000 bis 5.500 Stunden geleisteter Arbeit.

Dazu kamen noch Einsätze im Rahmen der überörtlichen Hilfe bei der Hochwasser-Katastrophe in Altena und Euskirchen im vergangenen Jahr.

Folgende Feuerwehrleute wurden geehrt und ernanntAdrian Lesen zum Unterbrandmeister, Christopher Hillebrand und Jens Balluff zum Brandmeister, Christian Flege zum Oberbrandmeister, Dieter Offeln und Felix Pohlmann zum Hauptbrandmeister, Sebastian Henkel und Christian Niedernhöfer zum Brandinspektor, Martin Carl und Markus Norbel zum Brandoberinspektor.

Zum Stadtbrandoberinspektor wurde Andreas Luig ernannt: Zum Einheitsleiter wurde Phillip Becker von der LG Leiberg bestellt. Zu stellvertretenden Einheitsleitern wurden Michael Hammer (LG Bleiwäsche) und Sebastian Henkel (LZ Fürstenberg) ernannt.

Zum Stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart der JF Bad Wünnenberg wurde Marco Hermann vom LZ Bad Wünnenberg bestellt. Das Amt der Vertrauensperson des Löschzuges Haaren übernahm Ludger Ernesti.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Silber für 25-jährige Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Wünnenberg wurde Brandoberinspektor Andreas Luig, Unterbrandmeister Jörg Rustemeier, Unterbrandmeister Stefan Hillebrand, Hauptfeuermann Alexander Möller und Brandinspektor Julian Mandel von Bürgermeister Christian Carl ausgezeichnet.

Das Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Gold der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Wünnenberg für 35-jährige Mitarbeit erhielten für ihren Einsatz Unterbrandmeister Elmar Sprenger-Pieper und Hauptfeuerwehrmann Helmut Schulz.

Andreas Luig (Ehrenkreuz Silber für 25 Jahre, stellvertertende Leiter der Feuerwehr), Martin Liebing (Leiter der Feuerwehr), Marcus Siekaup (stv. Leiter der Feuerwehr). Unten links: Helmut Schulz (Ehrenkreuz Gold für 35 Jahre), Elmar Sprenger-Pieper (Ehrenkreuz Gold für 35 Jahre), Julian Mandel (Ehrenkreuz Silber für 25 Jahre) und Andreas Müller (stv. Kreisbrandmeister Kreis Paderborn). Foto: Brigitta Wieskotten
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