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Feuerwehr hat Zimmerbrand schnell im Griff – eine Person erleidet Rauchvergiftung

Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Fürstenberg

Bad Wünnenberg-Fürstenberg

In einer Flüchtlingsunterkunft in Fürstenberg war am späten Donnerstagnachmittag ein Zimmerbrand ausgebrochen. Im ehemaligen Königlichen Amtsgericht an der Poststraße hielten sich nach Auskunft der Feuerwehr zum Zeitpunkt des Ausbruchs 14 Flüchtlinge auf; nach Informationen des Bad Wünnenberger Bürgermeisters, Christian Carl, darunter auch einige wenige aus der Ukraine.

Von Marion Neesen

Die Poststraße in Fürstenberg am Donnerstagabend: Vor Ort waren etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Foto: Feuerwehr

Das gesamte Gebäude wurde zunächst evakuiert. Die Bewohner konnten aber später in ihre Zimmer zurückkehren.

Kurz nach 18 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Bad Wünnenberg alarmiert worden. Da Menschenleben in Gefahr schienen, entsandte die Leitstelle zusätzliche Kräfte aus Bad Wünnenberg, Haaren, Elisenhof, Bleiwäsche und Meerhof.

Unter Atemschutz wurde eine Person nach Angaben der Feuerwehr aus dem Zimmer im zweiten Obergeschoss gerettet. Sie wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zunächst rettungsdienstlich versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Alle übrigen Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude unversehrt verlassen. Sie wurden im benachbarten Feuerwehrgerätehaus unter anderem auch von einer Sozialarbeiterin betreut.

Nachdem die Wehrleute das Feuer gelöscht hatten, wurde die betroffene Etage umfangreich belüftet. Nach etwa einer Stunde waren die Einsatzmaßnahmen beendet. Vor Ort waren etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung von Andreas Luig mit zwölf Einsatzfahrzeugen, zwei Rettungswagen aus Fürstenberg und Büren, der Notarzt aus Büren sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen.

Ukrainische Flüchtlinge überwiegend privat untergebracht

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