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Anbau für eine weitere Gruppe am Kindergarten Bleiwäsche

Zwergentreff braucht mehr Platz

Bad Wünnenberg (W...

Für das Bad Wünnenberger Stadtgebiet sind während der letzten Sitzung des Rates in diesem Jahr zwei Kindergartenprojekte auf den Weg gebracht worden.

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Der Kindergarten Zwergentreff in Bleiwäsche soll einen rund 700.000 Euro teuren Anbau bekommen. Foto: Brigitta Wieskotten

So soll der Kindergarten Zwergentreff in Bleiwäsche mit einem Anbau vergrößert und dort eine weitere Gruppe für 15 Kinder unter drei Jahren eingerichtet werden. Je nach Betreuungsform können dann im Zwergentreff 35 bis 40 Kinder aufgenommen werden.

Eigentlich hätte der Anbau bereits im Januar 2021 bezugsfertig sein sollen. Zusagen für die Betreuung ihrer Kinder waren Eltern bereits gemacht worden. Nun laufen aber im Januar erst die Ausschreibungen für das rund 700.000 Euro teure Projekt an. Planungen seien bereits gelaufen, ein Architekturbüro beauftragt worden, und es sei ein Bodengutachten erstellt worden, so Bad Wünnenbergs neuer Bürgermeister Christian Carl. „Die Prioritäten lagen im vergangenen Jahr aber vermutlich woanders“, vermochte Carl die Verzögerung nicht konkret zu begründen. Sie bedeutet aber, dass sechs Kinder, die im Frühjahr hätten aufgenommen werden sollen, nun im Bleiwäscher Kindergarten keinen Platz bekommen können.

Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Bleiwäsche sei die Möglichkeit erörtert worden, eine Gruppe bis zum Abschluss der Bauarbeiten im angrenzenden Pfarrheim zu betreuen. Räumlichkeiten stünden im Erdgeschoss zur Verfügung und würden aufgrund der Pandemie derzeit nicht von der Kirchengemeinde genutzt. Eine Abstimmung mit dem Kreis Paderborn sei bereits erfolgt. Ein zweiter Rettungsweg soll allerdings noch eingerichtet werden.

Außerdem sollen Planungen für einen Kindergarten im neuen Baugebiet Auf der Iserkuhle in der Kernstadt erstellt werden. In dem Baugebiet ist ein Grundstück für einen Kindergarten reserviert. Nach Abschluss der Anmeldewoche zeichnet sich laut Verwaltung ab, dass in Bad Wünnenberg zum 1. August 14 Kinder U3 nicht aufgenommen werden können, was etwa 1,5 Gruppen entspreche. Im Kindergarten „Schöne Aussicht“ werde bereits seit 2016 eine Gruppe provisorisch betreut. Auch vor dem Hintergrund anhaltend hoher Geburtenzahlen sollen die Planungen für eine zusätzliche Einrichtung nun vorangetrieben werden.

Schließlich soll auch für Leiberg eine Lösung gefunden werden. Im dortigen Kindergarten Regenbogenland werde bereits seit drei Jahren eine Gruppe provisorisch betreut. Eigentlich sei diese Einrichtung als drei­gruppige Einrichtung genehmigt worden. Je nach Gruppenform können hier etwa 55 Kinder betreut werden. Tatsächlich, so informierte die Verwaltung, beliefen sich die Anmeldezahlen aber seit drei Jahren im Bereich zwischen 70 und 75 Kindern, wobei die Geburtenzahlen auf konstant hohem Niveau blieben.

In Leiberg soll nun geprüft werden, ob zusätzliche Räume geschaffen werden können.

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