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Gemeinde Borchen sucht weiteren Wohnraum

40 Flüchtlinge im Altenwerk angekommen

Borchen

Die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind in der Gemeinde Borchen angekommen. Die Rudolf-Steiner-Werkgemeinschaft Schloss Hamborn hatte zwei leerstehende Etagen des ehemaligen Altenwerks als Unterkunft zur Verfügung gestellt, die viele ehrenamtliche Helfer mit Spenden wohnlich eingerichtet haben.

Von Sonja Möller

In Schloss Hamborn sind die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen worden. Foto: Ingo Schmitz

„Die ersten sieben Geflüchteten sind am vergangenen Samstag hier angekommen“, erzählt Vorstandsmitglied Gerd Bögeholz auf Anfrage. Bis Dienstag waren es 22 Menschen, überwiegend Frauen mit Kindern und ältere Ehepaare. Im Laufe des Mittwochs stieg die Zahl auf mehr als 40 Personen, berichtet Bögeholz. Der Vorstand der Rudolf-Steiner-Werkgemeinschaft geht davon aus, dass die Aufnahmekapazität mit 60 Plätzen am Donnerstag erreicht sein könnte: „Dann können wir in enger Absprache mit der Gemeinde nur noch einzelne Menschen aufnehmen.“

Die Gemeinde Borchen bittet ihrerseits alle Borchener um Mithilfe. Es werde dringend Wohnraum für Flüchtlinge aus der Ukraine gesucht. Wer diesen zur Verfügung stellen kann, wendet sich an die Gemeindeverwaltung unter ukraine-hilfe@borchen.de. Die Gemeinde Borchen bittet in diesem Zusammenhang, keine Flüchtlinge aus dem Krisengebiet nach Borchen zu holen, solange kein Wohnraum für diese Menschen zur Verfügung gestellt werden könnte: „Eine Unterbringung durch die Gemeinde Borchen gestaltet sich derzeit schwierig.“

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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