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Beide Fahrstreifen wieder frei – Fahrer unverletzt

A33 bei Borchen nach LKW-Brand wieder frei

Borchen-Etteln

In der Nacht zu Mittwoch war auf der A33 Richtung Brilon zwischen Borchen und Etteln  ein LKW in Brand geraten. Die Straße war mit kurzer Unterbrechung stundenlang gesperrt. Nun rollt der Verkehr wieder. Der rechte Fahrstreifen war bis 13 Uhr gesperrt. Inzwischen sind beide Fahrbahnen wieder frei.

Die Autobahn A33 bei Borchen war nach dem Brand eines Lkw stundenlang gesperrt. Foto: Feuerwehr Borchen

In der Nacht zu Mittwoch war gegen 23.53 Uhr eine Sattelzugmaschine mit Kühlauflieger in Brand geraten. Der 49-jährige polnische Fahrer des Sattelzuges bemerkte kurz vor der Anschlussstelle Borchen-Etteln, dass die Zugmaschine an Leistung verlor und langsamer wurde.

Er fuhr den Sattelzug auf den Standstreifen und stellte fest, dass die Zugmaschine und der Auflieger brannten. Er konnte unverletzt das Führerhaus verlassen. Durch die Feuerwehren aus Borchen und Haaren wurde der Vollbrand gelöscht. Das geladene Fleisch musste aufgrund von Glutnestern zum Teil von Hand ausgeladen werden.

Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Borchen ab. Die im Stau befindlichen Pkw wurden durch die Polizei dorthin zurückgeführt. Die Bergung des Sattelzuges dauerte bis in den Vormittag.

Ausgelaufener Diesel ist der Grund dafür, dass die Untere Wasserbehörde des Kreises Paderborn ein Auskoffern des Grünstreifen angeordnet hat. Foto: Christian Müller

Die Löscharbeiten waren bereits bis 7 Uhr beendet und die Sperrung wurde danach kurz aufgehoben, um die noch im Stau befindlichen LKW an der Unfallstelle vorbeizuführen. Wenig später wurde die Straße jedoch erneut gesperrt.

Grünstreifen muss ausgekoffert werden

Der Grund war der ausgelaufene Diesel. Die Untere Wasserbehörde des Kreises Paderborn hatte ein Auskoffern des Grünstreifen angeordnet. Die Vollsperrung dauerte letztlich bis etwa 11.15 Uhr. Die Staulänge betrug circa einen Kilometer. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf ungefähr 150.000 Euro.

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