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Mord in Borchen: Staatsanwaltschaft Paderborn hat keine Zweifel, dass es sich bei der Tochter (48) um die Täterin handelt

„Angeklagte hatte ein klares Motiv“

Paderborn/Borchen

Zahlreiche Zeugen sind gehört und Dutzende Seiten verlesen worden: Gut sechs Monate nach dem Auftakt wurde am Mittwoch die Beweisaufnahme im Prozess um den Mord an einer 76-jährigen Witwe aus Borchen beendet. Ein letzter Versuch der Verteidigung, die angeklagte Tochter (48) zu entlasten, scheiterte.

Jan Haselhorst

Der angeklagten Tochter (48) droht für den Mord an der eigenen Mutter eine lebenslange Freiheitsstrafe. Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Nachdem die Schwurgerichtskammer des Land­gerichts den letzten Beweisantrag der Anwälte abgelehnt hat – Christian Kemperdick und Mario Prigge forderten eine erneute DNA-Untersuchung der Kopfkissen und eines T-Shirts – begannen die Plädoyers. Die Verteidigung plädierte – wie berichtet – auf Freispruch und verwies auf „zahlreiche ungeklärte Fragen“, die in dem Prozess nicht vollständig geklärt worden seien. Die Anwälte sind überzeugt, dass der Ex-Mann der 48-Jährigen die Tat begangen hat.

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