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Kreis Paderborn hat Bedarf neu ermittelt und will von 2022 an nur noch zwei Vollzeitkräfte fördern

Borchener Jugendtreff droht Kürzung einer Stelle

Borchen

Der Jugendtreff Borchen schaut mit bangem Blick in die Zukunft. Auslöser ist die Ankündigung des Kreises Paderborn die finanziellen Zuschüsse zu kürzen. Das hätte zur Folge, dass im Jahr 2022 eine von bislang drei Vollzeitstellen wegfiele. Das möchte nicht nur die evangelische Kirche als Träger, sondern auch die Gemeindeverwaltung und die Kommunalpolitik verhindern.

wn

HoT-Leiter Till Bäcker, Pfarrerin Sabine Sarpe und HoT-Mitarbeiterin Kerstin Hayn Foto: Per Lütje

Seit 1980 leisten drei Vollzeitkräfte im Haus der offenen Tür (HoT) Borchen Jugendarbeit. Doch jetzt droht der Einrichtung, die von der evangelischen Kirchengemeinde getragen wird, der Wegfall einer Stelle. Denn nach einer Bedarfsermittlung des Kreises Paderborn, der die Jugendarbeit in den Kommunen mit finanziert, sollen dem H0T mit Wirkung zum Jahr 2017 nur noch zwei Vollzeitkräfte zugestanden werden. Zwar räumte der Kreis eine Übergangsfrist von fünf Jahren ein, doch bedeutete dies die Streichung einer Stelle im Jahr 2022. Dagegen wehrt sich die Kirchengemeinde und auch die Gemeinde. In der nächsten Sitzung des Schul-, Kultur-, Jugend- und Sportausschusses am Dienstag, 20. April, in der Gemeindehalle Kirchborchen (18 Uhr) soll beschlossen werden, dass Verwaltungschef Uwe Gockel (parteilos) in der anstehenden Bürgermeisterkonferenz sein Veto gegen das Vorhaben des Kreises einlegt.

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