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Corona-Ausbruch im Altenwerk Schloss Hamborn in Borchen

Drei Bewohner verstorben

Borchen

Seit Ende des Jahres 2020 sucht das Coronavirus auch die Pflegeeinrichtung Altenwerk von Schloss Hamborn heim. Drei Bewohner seien in Verbindung mit dem Virus gestorben, teilte die „Schloss Hamborn Rudolf Steiner Werkgemeinschaft“ am Sonntagabend mit.

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Symbolbild. Foto: dpa

41 Bewohner und Pflegekräfte wurden demnach bislang positiv getestet und umgehend isoliert. Einige befänden sich weiterhin in Quarantäne. Zwei der gestorbenen Personen waren nach Angaben des Altenwerks vor der Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus in palliativer Behandlung. Alle anderen infizierten Personen „zeigen bislang einen eher milden Krankheitsverlauf“, heißt es in der Mitteilung.

Seitdem die Corona-Pandemie ab März 2020 das öffentliche Leben und das persönliche Verhalten in der Gesellschaft in zunehmenden Maße eingeschränkt und verändert habe, hätten die Einrichtungsleitung des Altenwerks zusammen mit allen Verantwortlichen der „Schloss Hamborn Rudolf Steiner Werkgemeinschaft„ Hygienekonzepte abgestimmt und „konsequent umgesetzt“. Über neun Monate sei es dadurch gelungen, die Bewohner, Pflegekräfte und alle anderen Mitarbeiter wirkungsvoll vor einer Infektion zu schützen: „Bis zum Jahresende 2020 gab es – im Unterschied zu vielen anderen Einrichtungen im regionalen und überregionalen Umfeld – keinen einzigen Coronafall im Altenwerk Schloss Hamborn.“

Das habe sich am 28. Dezember 2020 bei routinemäßigen Schnelltests geändert. Damals seien erste Fälle festgestellt und an das Kreisgesundheitsamt gemeldet worden.

Hoffnung setzen die Verantwortlichen im Altenwerk auf die Impfungen. Am vergangenen Samstag fand dort planmäßig die erste Impfung gegen eine Infektion mit dem gefährlichen, für ältere Menschen oft todbringenden Virus statt. Die Einrichtungsleitung des Altenwerks und die Verantwortlichen der Werkgemeinschaft setzten dadurch und durch weitere Maßnahmen wie Homeoffice, Videokonferenzen sowie eine insgesamt weitestgehende Einschränkung von Präsenzterminen alles daran, die Gesundheit der Mitarbeiter und Bewohner zu schützen, heißt es in der Mitteilung weiter.

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