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Regionalplan: Bezirksregierung Detmold prognostiziert Borchen Bevölkerungsrückgang um 2,7 Prozent bis 2040

Entwurf wirft viele Fragen auf

Borchen

Derzeit wird ein neuer Regionalplan OWL mit dem Ziel erarbeitet, Ostwestfalen-Lippe und seine Kommunen in allen Facetten gut für die Zukunft aufzustellen. Dafür wird geregelt, wie Flächen im einzelnen in den kommenden Jahren entwickelt werden können. Ein Entwurf liegt vor. Bis zum 31. März haben die Gemeinde Borchen und die Öffentlichkeit Zeit, dazu eine Stellungnahme abzugeben. Der bisherige Entwurf wirft dabei einige Fragen auf, wie Simon Daniel, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung, im Haupt- und Finanzausschuss skizzierte.

Sonja Möller

Der Entwurf des Regionalplans weist die Flächen aus, auf denen sich die Gemeinde Borchen bis 2040 entwickeln könnte. Hellbraun sind die Allgemeinen Siedlungsgebiete. Die graue Fläche an der A33 sieht die Bezirksregierung als interkommunales Gewerbegebiet vor. Foto: Bezirksregierung Detmold

Siedlungsgebiete: Ein wichtiges Thema für die Gemeinde ist die Entwicklung von Bauland. Die Nachfrage ist weiter hoch. „Für 47 Grundstücke hatten wir zuletzt über 300 Bewerber“, verdeutlichte Simon Daniel. Nach dem Regionalplanentwurf hat die Gemeinde jetzt mehrere Ansätze, in welche Richtung sie Wohngebiete entwickeln kann. Insgesamt steht für den Allgemeinen Siedlungsbereich eine Fläche von brutto 60 Hektar zur Verfügung. Das Problem: Die Gemeinde darf davon gerade mal 19 Hektar für Wohnbebauung entwickeln. „Sobald wir diese Obergrenze erreicht haben, können wir nicht weiterplanen, auch wenn wir laut Entwurf noch Flächen zur Verfügung hätten. Die Bezirksregierung lässt lediglich in Ausnahmefällen eine Überschreitung der Obergrenze zu“, sagt Simon Daniel.

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