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33-Jähriger schwer verletzt – keine gültige Fahrerlaubnis

Motorradfahrer stürzt in Borchen beim Versuch sich zu filmen

Borchen

Offensichtlich beim Versuch die eigene Fahrt zu filmen ist in Borchen ein Motorradfahrer gestürzt. Der 33-Jährige, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, hat sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zugezogen.

Symbolbild. Foto: Carsten Rehder/dpa

Der Kradfahrer war am Montagmittag auf der K20 von Gellinghausen kommend in Richtung Kirchborchen unterwegs, als er in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet, über den linken Grünstreifen fuhr, einen Baum touchierte und schließlich stürzte.

Zwei Frauen, die den Unfall beobachtet hatten, leisteten sofort Erste Hilfe. Das wurde ihnen aber nicht leicht gemacht, denn der schwer verletzte 33-Jährige suchte währenddessen sein Mobiltelefon, das er bei dem Unfall verloren hatte. Gefunden wurde das Handy letztlich in einigen Metern Entfernung. 

Videoaufnahme auf dem Handy lief noch

Warum das Unfallopfer das Telefon so dringend gesucht hatte, wurde klar, als die Beamten feststellten, dass auf dem Handy noch eine Videoaufzeichnung lief. Offensichtlich hatte der Mann seine Fahrt auf dem Motorrad gefilmt. Das Mobiltelefon wurde daraufhin durch die Polizei beschlagnahmt. Zudem bemerkten die Beamten, dass der verunglückte Motorradfahrer, der mit dem Rettungswagen zur stationären Behandlung in das St. Vincenz Krankenhaus gebracht wurde, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Das Zweirad, eine Honda, wurde erheblich beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 4000 Euro. Gegen den 33-Jährigen ist ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet worden.

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