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Ein Objekt ist bereits durchgefallen und wird umgelegt

Nach Steinkreuz-Unfall: Borchen lässt alle 62 Denkmäler überprüfen

Borchen/Büren

Der Tod eines siebenjährigen Jungen an einem Steinkreuz in Büren-Brenken, wo nun ein Strafverfahren gegen einen Streckenkontrolleur eingeleitet wird, hat Folgen: Die Gemeinde Borchen lässt alle 62 Denkmäler fachmännisch überprüfen. Ein Objekt ist bereits durchgefallen und erfordert Handlungsbedarf.

Der Steinmetz und Sachverständige Michael Diwo bei seiner Prüfung an einer Steinfigur des Annetten-Tempelchens im Mallinckrodtpark in Borchen. Foto: Franz Purucker

Bislang hat die Gemeinde Borchen durch den städtischen Bauhof alle Denkmäler einmal jährlich einer Sichtprüfung unterzogen. Für eine gerichtsfeste Prüfung reicht das aber wohl nicht aus, wie der Fall Brenken nun zeigt, wo die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl gegen einen Streckenkontrolleur des Landesbetriebs Straßenbau NRW beantragt hat. In der Gemeinde Nieheim im Kreis Höxter wurde beispielsweise diskutiert, alle Wegekreuze und Bildstöcke auf städtischen Flächen abzubauen, wenn sich niemand um deren Pflege kümmert.

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