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Malteser-Jugend der Erzdiözese Paderborn wählt ihren neuen Führungskreis

Sophie Henksmeier aus Borchen als Diözesanjugendsprecherin wiedergewählt

Borchen/Paderborn

Nachdem vor zwei Jahren die Wahlen coronabedingt digital stattfinden mussten, trafen sich die mehr als 40 Teilnehmer der Malteser-Jugend der Erzdiözese Paderborn wieder in Präsenz. In der Gemeindehalle Nordborchen erwartete alle eine lange Agenda für die 25. Diözesanjugendversammlung.

Simone Ruhmann-Goerigk erhält das Ehrenabzeichen der Malteser-Jugend. Sophie Henksmeier und Bastian Ruhrmann nehmen sie in ihre Mitte Foto: Anke Buttchereit

Ganze 16 Tagesordnungspunkte galt es für die jungen Menschen, die aus allen Teilen der Erzdiözese Paderborn angereist waren, abzuarbeiten. Darunter die Genehmigungen von Protokoll und Tätigkeitsbericht, Berichte der Rechnungsprüfer sowie Berichte und Höhepunkte aus der Malteser-Jugendarbeit der vergangenen zwei Jahre sowie die Wahlen zum Diözesanjugendführungskreis (DJFK).

Bevor aber die alle zwei Jahre anstehenden Wahlen zum DJFK starten konnten, wurde es für alle noch einmal sehr emotional. Denn zwei langjährige, beliebte und engagierte Mitglieder des Führungskreises wurden verabschiedet. Simone Ruhmann-Goerigk (30), bereits seit 2016 im DJFK, legt nun ihr Amt nieder. Die bald zweifache Mutter wurde für ihren großen Einsatz gewürdigt und erhielt als besondere Auszeichnung das Ehrenabzeichen der Malteser-Jugend. Die von Bastian Ruhrmann gehaltene Laudatio schilderte ihr Engagement mit den Attributen „außergewöhnlich, liebevoll, ehrgeizig, empathisch und respektvoll“.

Auch Laudator Bastian Ruhrmann (33, seit 2012 Mitglied des DJFK, zunächst als stellvertretender Sprecher, dann sechs Jahre als Sprecher und dann wieder als Stellvertreter) tritt von seinen aktiven Ämtern zurück. Patricia Hohenberger, Diözesanjugendreferentin, überreichte beiden und dem restlichen scheidenden DJFK Geschenke und kuschelige Malteser-Decken als Abschiedsgeschenk. „Wir wollen euch ein wenig von der Herzenswärme, die ihr uns entgegengebracht habt, zurückgeben“, beschrieb es Patricia Hohenberger.

Einstimmig wählten die Teilnehmer Sophie Henksmeier für eine weitere zweijährige Amtszeit. In den vergangenen Jahren war es der jungen Borchenerin trotz Corona gelungen, den Zusammenhalt unter den Malteser-Jugendgruppen weiter zu stärken und den Kontakt und Austausch auf neue, zum Teil digitale Beine zu stellen. „Daran sind wir alle gewachsen und haben neue, spannende Erfahrungen gemacht. Jetzt freuen wir uns auf hoffentlich viele gemeinsame Aktivitäten. Großes Ziel ist es, das traditionelle Pfingstzeltlager im kommenden Jahr wieder mit allen zusammen veranstalten zu können“, sagte Sophie Henksmeier.

Zum neuen DJFK gehören neben den geborenen Mitgliedern (automatisch dem Gremium angehörend) Patricia Hohenberger und Lars Wilger, stellvertretender Diözesangeschäftsführer, folgende gewählte Mitglieder: Sophie Henksmeier (Borchen), Martin Lerche (Herne), Lara Lohr (Höxter), Marian Schoppmeier (Hamm), Bastian Marwin Weil (Bad Laasphe). Weiterhin dazu gehören Torsten Roland als Diözesanjugendseelsorger und Claudia Bielefeld (Mitarbeiterin im Referat Jugend und SSD).

Als Kassenprüfer wählten die Teilnehmer Annika Austermann aus Rietberg und Manuel Birkenhauer aus der Untergliederung Werl. Um die Malteser-Jugend der Erzdiözese Paderborn auch auf NRW-Landesebene zu vertreten, wurden Eva-Maria Stiefermann (Arnsberg-Meschede), Iris Loick (Lippstadt) und Alexander Reinhardt (Iserlohn-Menden) gewählt. In der Landesjugendversammlung stehen sie für die Interessen der rund 600 jungen Malteserinnen und Maltesern aus der Erzdiözese Paderborn.

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