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Rad-Treff Borchen richtet erfolgreich CTF/RTF-Veranstaltung mit 160 Teilnehmern aus

Viel Lob für Hygienekonzept

Borchen (WB/som). Der Rad-Treff Borchen hat bei seiner ersten CTF/RTF-Radsportveranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie am 26. September 160 Teilnehmer begrüßt – und ist mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden: „Es hat keine den Organisatoren bekannte Corona-Infektionsketten gegeben“, teilt der Verein mit. Und nicht nur das: Das akribisch ausgearbeitete Konzept hat sogar den Bund deutscher Radfahrer beeindruckt, der es mit in ein Musterkonzept für zukünftige CTF/RTF-Veranstaltungen einfließen lassen will.

Die Versorgungsstation des Rad-Treffs Borchen ist auf die Corona-Hygienevorschriften abgestimmt. Foto:

Die Sorge um die gesundheitliche Sicherheit der Teilnehmer und Helfer war im Vorfeld das dominierende Thema, weshalb der Verein in der Vorbereitung sehr viel Arbeit in die Entwicklung und Umsetzung von präventiven Maßnahmen gesteckt hatte. Und so ist der Rad-Treff erleichtert und glücklich, dass alle Rennradler und Mountainbiker die sieben verschiedenen Strecken ohne Ansteckung genießen konnten.

Lob und Dank

Lob und Dank gab es schon am Tag der Veranstaltung reichlich. Da im Corona-Jahr 2020 kaum ein Radverein die Mühen einer auflagenkonformen RTF (Rad-Tourenfahrt über Straßen für Rennräder) oder CTF (Country-Tourenfahrt teils über unbefestigte Strecken für Mountainbikes) auf sich genommen hat, war die Kombiveranstaltung des Rad-Treffs für die teilnehmenden Hobbysportler ein äußerst willkommener Lichtblick.

RTF- und CTF-Veranstaltungen erfordern ohnehin ein hohes Maß an Organisation. „Fast 200 Kilometer Strecke müssen aus- und abgeschildert werden“, berichtet CTF-Fachwart Michael Konze. „Umso mehr freut es mich, dass am Tag der Veranstaltung alles planmäßig abgelaufen ist. Die Teilnehmer haben die Regeln unseres Hygienekonzepts wie Abstände an der An- und Abmeldung sowie an der Verpflegungsstation sehr diszipliniert eingehalten.“

Kein Gedränge im Start-Ziel-Bereich

Durch die Online-Anmeldung auf der Internetseite www.rad-treff-borchen.de und versetzten Startzeiten kam es zu keiner Zeit zu Gedränge im Start- und Ziel-Bereich. An der Verpflegungsstelle in Niederntudorf wurden die nötigen Abstände durch auffällige Markierungen und die Verpflichtung, mit dem Rad an den Verpflegungstischen vorbei zu schieben, durchgehend beachtet.

Doch nicht nur die Schutzmaßnahmen haben gegriffen. Auch der Kern der Veranstaltung, die bis zu 117 Kilometer langen – allesamt neu konzipierten – Strecken durch das Hochstift haben den teils aus Herford, Bielefeld oder Kassel angereisten Radsportlern sehr gut gefallen.

Umfassendes Lob gab es auch vom Radsportverband NRW. Eigens aus Kirchlengern angereist war der CTF- und RTF-Koordinator des Landesverbandes, Edgar Edwards. Sein Resümee lautet: „Ein gelungener Husarenritt! Der Rad-Treff Borchen kann Radsportveranstaltungen auch unter Corona Bedingungen.“

Hygienekonzept ist Basis für Musterkonzept des BDR

Die Investition in die Erstellung des Hygienekonzepts und der Anfertigung der erforderlichen Ausrüstung für die Anmelde- und Verpflegungsstationen kommt aber nicht nur den Teilnehmern der durchgeführten Veranstaltung zugute: „Unser Konzept ist, neben drei weiteren von Radsportvereinen aus NRW, Basis für ein Musterkonzept, welches in den nächsten Wochen vom BDR ausgearbeitet wird“, freut sich der Radtreff-Vorsitzende Burkhard Thiele.

Mit dem Rad durch die Verpflegungsstelle, einzelverpackte Verpflegung und eine eigens entwickelte Station zur kontaktfreien Befüllung der Trinkflaschen sorgen für einen bestmöglichen Coronaschutz der Radsportler an der Verpflegungsstelle.

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