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CDU, Grüne und FWB/FDP setzen sich im Gemeinderat durch

Weg für Mischküche frei

Borchen (per). Der Weg für die neue Planung und spätere Errichtung einer Küche im Schulerweiterungsbau Dörenhagen ist frei. CDU, Grüne und Die Freien (FWB/FDP) setzten sich am Donnerstagabend in der Sitzung des Gemeinderates mit der Variante einer Mischküche gegen die SPD und den Bürgermeister durch.

Mit neuen Planungen einer Mischküche für den Schulerweiterungsbau Dörenhagen kann jetzt begonnen werden. Foto: Sonja Möller

Letztere bevorzugen eine Cook-and-Chill-Küche. Über die unterschiedlichen Konzepte war in den vergangenen Wochen und Monaten ein zum Teil erbittert geführter Streit entbrannt , der am Donnerstag noch einmal kurz aufflammte.

CDU, Grüne und FWB/FDP hatten bereits im Mai mehrheitlich durchgesetzt, dass in dem neuen Betreuungsgebäude eine 95 Quadratmeter große Misch-/Frischeküche installiert werden soll und nicht, wie noch im Dezember beschlossen, eine Cook-and-Chill-Küche, in der vorgekochte Speisen zunächst runtergekühlt und für den Verzehr aufgewärmt werden. Die Verwaltung war seinerzeit beauftragt worden, mit dem Mensaverein entsprechende Gespräche zu führen. Allerdings hatte Bürgermeister Reiner Allerdissen diese Anfang des Monats für gescheitert erklärt und sorgte dafür bei CDU, Grüne und FWB/FDP für einen Sturm der Entrüstung. Der Hauptvorwurf: Die Ehrenamtlichen des Mensavereins würden öffentlich diskreditiert und seien in den Gesprächen vorgeführt worden.

Zu Missverständnissen zwischen Verwaltung und Mensaverein hatte insbesondere die synonyme Verwendung des Begriffs Frische-/Mischküche geführt. Denn während bei der Frischeküche keinerlei Convenience-Produkte zum Einsatz kommen dürfen, ist dies bei einer Mischküche erlaubt. Daraufhin hatte der Mensaverein noch einmal präzisiert, dass er eine Mischküche favorisiere. Eine solche wird bereits seit 20 Jahren am bisherigen Standort erfolgreich betrieben.

Architektenwettbewerb

Der in der Ratssitzung nun beschlossene Antrag beinhaltet neben Planungskosten in Höhe von 7000 Euro auch einen Architektenwettbewerb. Bürgermeister Reiner Allerdissen bremste allerdings Erwartungen der Christdemokraten, dass der Wettbewerb in „fünf bis sechs Wochen“ (Harald Kuhnigk/CDU) ausgeschrieben werden könne. „Jetzt sind erst einmal weitere Gespräche mit allen Beteiligten notwendig“, sagte der Verwaltungschef.

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