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Versetzung des Kunstwerks in Bürener Almeauen zeichnet sich als Kompromiss ab

„Begegnungen“ sollen umziehen

Büren (WB/han). Das Kunstwerk „Begegnungen“ könnte einen neuen Standort in der Bürener Almeaue finden. Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Stadtplanung hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem Antrag des Heimatvereins beschäftigt.

Ursprünglich hatte der Heimatverein das Kunstwerk „Begegnungen“ auf den Marktplatz zurück versetzen wollen. Nun ist aber auch die Almeaue als neuer Standort denkbar. Foto:

Der hatte kritisiert, die vom polnischen Künstlerpaar Robert Peplinski und Elisabeth Szczodrowska-Peplinska geschaffene und mit Spenden von Bürgern gekaufte Bronzeskulptur komme an ihrem derzeitigen Standort in der oberen Burgstraße nicht gut zur Geltung und wäre auf dem Marktplatz vor der Überdachung der Tiefgarage besser aufgehoben.

Im Zuge der Umgestaltung des Marktplatzes war das Kunstwerk im Jahr 2006 von dort auf den Platz am ehemaligen Feuerwehrhaus im oberen Teil der Burgstraße versetzt worden.

Wie Wigbert Löper, Ortsvorsteher der Bürener Kernstadt, während der Sitzung im Bauausschuss erläuterte, sei zwischenzeitlich im Heimatverein allerdings die Erkenntnis gereift, dass dem Kunstwerk auch der Standort am Rande des Marktplatzes nicht gerecht werde.

Hinzu komme der Nachteil, dass es – einmal umgesetzt – nicht mehr oder nur noch mit großem Aufwand beweglich sei. Besser geeignet sei möglicherweise ein publikumswirksamer Platz in der Almeaue, gab Löper das aktuelle Meinungsbild wieder. Mit zahlreichen Spiel- und Freizeitangeboten finde dort auch tatsächlich Begegnung statt, so dass der Platz stimmig sei.

Für eine gute Idee hielt das CDU-Ausschussmitglied Joachim Finke. Schließlich sei in der Almeaue vor Jahren ohnehin einmal ein Skulpturengarten angedacht gewesen, dessen Grundstock nun vielleicht das Kunstwerk „Begegnungen“ bilden könnte.

Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass Ortsvorsteher, Heimatverein und Gästeführer gemeinsam einen geeigneten neuen Standort, beispielsweise in den Almeauen oder auch an anderer Stelle in der Kernstadt, suchen und vorschlagen sollen. Grünen-Ausschussmitglied Reinhold Zühlke enthielt sich bei der Abstimmung. Er hielt es für besser, das Kunstwerk am jetzigen Standort zu belassen und den Platz am ehemaligen Feuerwehrhaus städtebaulich aufzuwerten.

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