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Motorradfahrer (60) aus Büren begeht vor den Augen der Polizei gleich mehrere krasse Verkehrsverstöße

Bis zu 110 km/h zu schnell

Büren

Ein Motorradfahrer aus Büren ist seinen Führerschein für längere Zeit los. Der 60-Jährige hat die vorgeschriebene Geschwindigkeit unter den Augen der Polizei nicht nur einmal deutlich überschritten.

wn

Die Polizei hat einem viel zu schnellen Motorradfahrer aus Büren den Führerschein abgenommen. Foto: Jörn Hannemann

Der Biker fiel einer zivilen Polizeistreife auf der B516 in Rüthen mit Fahrtrichtung Belecke auf. Da der 60-Jährige mit fast 160 km/h in einer 100er-Zone unterwegs war, wollten die Beamten den Zweiradfahrer anhalten. Ob der Motorradfahrer die Anhaltesignale wahrnehmen konnte oder missachtete, steht zurzeit noch nicht fest. Klar ist jedoch, dass er seine Fahrt über die L776 bis zum Anhalteort auf der Bürner Straße in Steinhausen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 160 km/h und Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h fortsetzte.

Während der über 10 Kilometer langen Messstrecke fuhr er mehrfach in 70er-Zonen mit 150 bis 180 km/h, missachtete das Überholverbot und diverse Verkehrszeichen. Die Polizeibeamten stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen „Verbotener Kraftfahrzeugrennen“ ein. Demnach muss ein Kraftfahrzeugführer, der sich im Straßenverkehr zur Erreichung einer höchst möglichen Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.

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