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Weltrekord-Versuch am Flughafen Paderborn/Lippstadt

Die größte Flagge am Himmel

Paderborn/Büren

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt kündigt ein „spektakuläres Ereignis“ an: Am Samstag, 2. Oktober, möchte das siebenköpfige „Cypres Demo Team“ die größte beim Fallschirmspringen jemals geflogene Flagge präsentieren und damit einen Weltrekord aufstellen.

 

„Sie streben den Weltrekord an: Das „Cypres Demo Team“ mit (von links) Stefan Rommel, Ralf Grabowsky, Jörg Kruckenberg , Horst Salmen, Stefan Scheper und Sven Schillmüller. Auf dem Foto fehlt Heiko Ahrens.“ Foto: Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH

Das Ergebnis soll in das „Guinness World Records“-Buch eingetragen werden, das seit 1955 menschliche Höchstleistungen dokumentiert. Es ist die bekannteste Sammlung von Rekorden.

Zu dem Sprungteam gehören neben Horst Salmen, der aus dem Nachbarort Steinhausen des Flughafens stammt und heute in der Nähe von Bremen wohnt, sechs weitere Personen: Ralf Grabowsky, Heiko Ahrens, Jörg Kruckenberg, Stefan Scheper, Sven Schillmüller und Stefan Rommel aus Norddeutschland. Sie bilden bereits seit Jahren ein eingespieltes Team.

Die Springer verfolgen am 2. Oktober das Ziel, sich den Weltrekord zurückzuholen. 2017 erzielte das "Cypres Demo Team" mit einer 2698 Quadratmeter großen Flagge in Soest das bis dahin beste Ergebnis, das im Folgejahr in Dubai mit 4886 Quadratmetern überboten wurde. Nun gehen die Springer mit einer noch einmal deutlich größeren Flagge an den Start.

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für den Sprung. Danach erfolgt die Auslegung der Flagge auf dem Gelände des Flughafens Paderborn/Lippstadt und die Vermessung, die die Grundlage für den Eintrag in das Guiness-World-Records-Buch darstellen wird.

Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie, so der Flughafen in seiner Mitteilung, können Besucher auch live dabei sein: „Der Flughafen wird kurzfristig veröffentlichen, wie die Tickets gebucht werden können.“

Flaggen-Springen ist spektakulär. Die Fahnen, die am Himmel gehisst werden, sind größer als halbe Fußballfelder.   Foto: www.imago-images.de

„Wir wollen unseren Flughafen für die Menschen in unserer Heimat wieder mehr erlebbar und zu einem Ort der Begegnung machen. Deshalb unterstützen wir diesen besonderen Weltrekord-Versuch auf unserem Gelände sehr gerne und hoffen, dass möglichst viele Besucher dabei sein können. Wir drücken den Springern alle Daumen, damit das gewünschte Ergebnis erreicht wird“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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