1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Büren
  6. >
  7. Flughafen Paderborn/Lippstadt korrigiert Prognose deutlich

  8. >

Statt 200.000 bis zu 300.000 Passagiere in diesem Jahr – auch Nachtflüge nehmen wieder zu

Flughafen Paderborn/Lippstadt korrigiert Prognose deutlich nach oben

Büren

Auf dem Flughafen Paderborn/Lippstadt herrscht in diesem Jahr deutlich mehr Betrieb als angenommen: Statt der ursprünglich prognostizierten 200.000 Passagiere könnten nun bis zu 50 Prozent mehr und damit 300.000 Fluggäste am Airport in Büren-Ahden starten und landen, teilt der Flughafen mit.

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt rechnet in diesem Jahr mit bis zu 300.000 Passagieren. Foto: Jörn Hannemann

Nach eigenen Angaben verzeichnete der Flughafen Paderborn/Lippstadt im Zuge der Corona-Pandemie mit 92.577 Fluggästen im Jahr 2020 einen Tiefstand. Im vergangenen Jahr habe es es bereits wieder eine erfreuliche Erholung auf 129.292 Passagiere gegeben. Vor dem Hintergrund der Rückkehr mehrerer Fluggesellschaften und der angekündigten Aufnahme zusätzlicher Flugziele, insbesondere im touristischen Bereich, habe der Flughafen zunächst mit etwa 200.000 Nutzern geplant.

Die ersten vier Monate mit 46.747 Passagieren und die positive Vorschau auf die Sommerzeit, die voraussichtlich ohne Corona-Einflüsse verlaufen werde, führten nun zur Anhebung der Jahresprognose.  Neben dem starken Aufwind im Touristik-Bereich gebe es auch bei Geschäftsreisen und in der allgemeinen Luftfahrt steigende Trends zu verzeichnen.

1199 Flüge zwischen 0 und 5 Uhr

Mit der Zunahme der Flugbewegungen seien auch verstärkte Nachtflug-Aktivitäten verbunden, bei denen im Laufe des Jahres 2022 voraussichtlich das bekannte Vor-Corona-Niveau wieder erreichen werde. Aktuell gehe der heimische Airport in der Zeit von 22 bis 6 Uhr von 1880 Flugbewegungen für das laufende Jahr aus, wobei 1199 Flugbewegungen in der Kernzeit von 0 bis 5 Uhr erfolgen werden. „Die vorliegenden Ankündigungen der Fluggesellschaften und Veranstalter für 2022 zeigen, dass die Flugbewegungen zwischen 22 und 6 Uhr um zehn Prozent unter den Werten des Jahres 2019 liegen werden. Selbstverständlich bemühen wir uns darum, die Belastungen für unsere Anwohner in einem verträglichen Maß zu halten“, sagt Geschäftsführer Roland Hüser.

Startseite
ANZEIGE