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Hilfsorganisation fliegt behindertes Mädchen und Familie kostenlos

„Flying Hope“ hebt in Büren ab

Büren (WB/han). Was eine lange und anstrengende Anreise hätte werden können, wurde für Greta aus Lippstadt und ihre Familie zu einem schönen Erlebnis. Möglich machten das der Verein „Flying Hope“ und Pilot Thomas Link.

Pilot Thomas Link hat die behinderte Greta gemeinsam mit Mutter Elke und ihrer Schwester Marla vom Airport Paderborn-Lippstadt aus zu einem Kuraufenthalt geflogen. Foto:

Er flog die Elfjährige, die unter Epilepsie und Autismus leidet, gemeinsam mit ihrer Schwester Marla (9) und Mutter Elke Krumkamp vom Flughafen Paderborn-Lippstadt in Büren aus nach Stuttgart. Dort verlebt die Familie in der Herberge Lebensweg eine Auszeit vom Alltag mit einem behinderten Kind.

Die stundenlange Autofahrt von Lippstadt aus wäre beschwerlich geworden, erzählt Mutter Elke Krumkamp. Doch dank „Flying Hope“ sei die Reise nicht nur wesentlich kürzer ausgefallen, sondern auch ganz entspannt abgelaufen. „Am Anfang hat Greta viel gelacht, und dann war sie sogar so entspannt, dass sie eingeschlafen ist“, berichtet ihre Mutter.

Der gemeinnützige Verein „Flying Hope“ koordiniert ein Netzwerk aus zurzeit 30 Berufs- und Privatpiloten, die ehrenamtlich kranke Kinder und ihre Begleitpersonen kostenlos zwischen ihrem Zuhause und dem Hospiz oder Krankenhaus oder auch – wie im Falle der Familie Krumkamp – in die Ferien oder zu Kuraufenthalten fliegen. Denn gerade für sie sind lange Auto- oder Zugfahrten besonders anstrengend oder auch gar nicht möglich. Auch Erlebnisflüge sind möglich.

Um spezielle Flugzeuge zu chartern sowie einen Teil der Flugkosten und Landegebühren zu decken, ist der Verein auf Spenden angewiesen.

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