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Stadt entwickelt Vergabeverfahren für 20.000 Quadratmeter in der Kernstadt und am Flughafen

Gewerbeflächen sind in Büren begehrt

Büren

Mehr als 20.000 Quadratmeter neue Gewerbeflächen können jetzt in Büren vermarktet werden. Wie sich bereits abzeichnet, sind die Grundstücke in den Gebieten „Flughafen II“ und „Ruhnenpöstchen II“ begehrt – daher haben Politik und Verwaltung ein ausgeklügeltes Vergabeverfahren erarbeitet.

Bürgermeister Burkhard Schwuchow (l.) und Wirtschaftsförderer Michael Kubat stellen die neuen Gewerbeflächen vor.

Im Gebiet „Flughafen II“, teilt die Stadt mit, dürfe ausschließlich flughafen-affines Gewerbe angesiedelt werden. Vergeben werden direkt am Airport Paderborn/Lippstadt zwei Flächen von jeweils 3000 Quadratmeter Größe. Im „Ruhnenpöstchen II“ an der Haarener Straße stehen rund 14.200 Quadratmeter städtische Gewerbebaufläche zur Verfügung. Hier haben die Einzelgrundstücke eine Größe zwischen 1550 und 3200 Quadratmetern. Beide Gebiete verkehrlich erschlossen und ans Glasfasernetz angeschlossen.

„Der Bedarf an Gewerbeflächen im Stadtgebiet ist sehr groß. Ein gutes Zeichen für unsere Stadt“, meint Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Da die Nachfrage nach Gewerbeflächen aber bei weitem das Angebot übersteige, haben Rat und Verwaltung eine Richtlinie erarbeitet, mit der ein transparentes und gerechtes Verfahren garantiert werde, das jedem Unternehmen die gleichen Chancen im Bewerbungsprozess eröffne.

Die Richtlinie, die der Rat im März einstimmig beschlossen hat, haben Vertreter aller Fraktionen sowie Mitarbeiter der Verwaltung in einem Arbeitskreis gemeinsam erarbeitet. Ziel der Stadt ist es dabei, Unternehmen anzusiedeln beziehungsweise im Bestand zu stärken, die zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur beitragen. Dabei spielen eine Vielzahl von wirtschaftspolitischen, umwelt-und städtebaulichen Aspekten eine Rolle, ebenso wie die Frage, ob Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen oder erhalten werden. Auch soziales Engagement, Innovations- und Zukunftsfähigkeit werden berücksichtigt

„Auch der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus wird konzeptionell in diesem Vorgehen gestärkt“, erläutert Michael Kubat, verantwortlich für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften bei der Stadt Büren. Denn das Konzept der Bewerbung werde der Politik persönlich vorgestellt und letztendlich auch Bestandteil der zu schließenden Verträge. Bewerbungen für die Grundstücke müssen bis zum 1. Juli bei der Stadt eingehen.

Im Gewerbegebiet „Ruhnenpöstchen II“ seien nach Angaben der Stadtverwaltung kleinteilige Gewerbeunternehmen ohne Betriebsleiterwohnungen vorgesehen. Die Fläche sei sowohl topographisch als auch wegen der vorhandenen gewerblichen Ansätze in der Umgebung (Bau- und Betriebshof und Mischgebiet im Norden, Bestattungsunternehmen im Westen) für kleinteiliges Gewerbe geeignet. Im Westen befinden sich Stellplätze, die vornehmlich dem Bestattungshaus Sauerbier, dem Bauhof sowie für „Park & Ride“ zur Verfügung stehen.

Ziel des Gebiets „Flughafen II“ ist die Erweiterung des bestehenden Gewerbeparks am Flughafen. Die Unternehmen müssen allerdings flughafen-affin sein. Zulässig sind insbesondere Gewerbeunternehmen (ohne Betriebsleiterwohnungen), Büro-, Verwaltungs- und Hallengebäude, deren Leistungen eine räumliche Anbindung an den Flughafen benötigen.

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