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Teilnahme an Sitzungen und Anlaufstelle im Treffpunkt 34

Jugendbeirat darf in Büren künftig mitbestimmen

Büren

Jugendliche sollen künftig in Büren bei allen Themen, die sie betreffen, ein Wörtchen mitzureden haben. Auf eine Anregung der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos hin hat der Rat beschlossen, einen Jugendbeirat ins Leben zu rufen. Dessen Besetzung steht jetzt fest.

Engagieren sich für den Jugendbeirat Büren: Carolin Hoffmann, Jordan Huber, Alessandro Ferraro (Jugendpflege), Ramon Thoma, Zuza Kania (hintere Reihe, von links); Annika Köjer, Emma Hecht, Chiara Heiermann, Kevin Krieger (mittlere Reihe, von links); Philipp Hillebrand, Jonas Böddeker, Lukas Engels, Bürgermeister Burkhard Schwuchow (vordere Reihe, von links). Es fehlt: Nele Fischer. Foto: Stadt Büren

„Wo Menschen zusammenkommen, besteht immer auch die Möglichkeit, Gesellschaft zu gestalten“, meint Bürgermeister Schwuchow. Dabei stehe in Sachen Jugendbeirat eines ganz klar im Vordergrund: die Begeisterung für Demokratie.

Mehr als 400 Jugendliche, teilt die Stadtverwaltung mit, hatten mit ihrer Stimmabgabe über die Zusammensetzung des kommunalpolitischen Jugendgremiums entschieden. Die Wahl wurde mithilfe der weiterführenden Schulen organisiert. Im Vorfeld wurden die Klassen einer jeden Jahrgangsstufe durch die Jugendpflege, die das Projekt betreut, über das Konzept „Jugendbeirat“ informiert.

So konnten die Schülerinnen und Schüler in Form eines Imagefilms erste Einblicke gewinnen, offene Fragen klären und ihr Interesse bekunden. In der Folge ließen sich 16 Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtgebiet Büren zur Wahl aufstellen lassen – und der Wahlkampf konnte beginnen.

„Wenn ich Bürgermeister wäre“, mit diesem Gedankenspiel durften die Kandidaten ihre Anliegen vorbringen. Dabei wurde ein breitgefächertes politisches Interesse erkennbar: Klimaschutz, Digitalisierung, Lokal-Tourismus, Inklusion und Friedensarbeit sind nur einige der Aspekte, für die sich die Jugendlichen starkmachen wollen.

Bei einer Wahlparty im Jugendtreff Treffpunkt 34 wurde dann das offizielle Wahlergebnis verkündet.  Jetzt kamen die zwölf gewählten Mitglieder des neuen Jugendbeirats zur konstituierenden Sitzung zusammen. Bürgermeister Schwuchow gratulierte: „Mit der Konstituierung des Jugendbeirats geht die Stadt Büren neue Wege. Ich freue mich über das Engagement aller Beteiligten und über die Möglichkeit der jugendlichen Mitgestaltung unseres gemeinsamen Lebensraums.“

Künftig wird der Jugendbeirat regelmäßig zu Sitzungen im Treffpunkt 34 zusammenkommen, wo die Jugendlichen ihr eigenes Büro besitzen. Die Dauer einer Wahlperiode beträgt ein Jahr, sodass die Ausübung des neuen Amtes einerseits in einem überschaubaren Zeitraum erfolgt, andererseits dennoch Kontinuität und Verantwortungsbewusstsein mit sich bringt.

Während der konstituierenden Sitzung wurden auch die Sprecher des Gremiums gewählt: Ramon Thoma und Annika Köjer vertreten den Jugendbeirat im Kuratorium für Kinder- und Jugendarbeit sowie im Ausschuss für Familie, Bildung und Generationen.

Alle nicht gewählten Kandidatinnen und Kandidaten sowie weitere Interessierte haben   die Möglichkeit, sich in Arbeitskreisen zu bestimmten Themen einzubringen und sich so gemeinsam für die Interessen der Jugendlichen im Stadtgebiet Büren einzusetzen. Wer anonym etwas vorbringen oder anregen möchte, findet zu diesem Zweck einen Briefkasten am Treffpunkt 34. Außerdem ist der Jugendbeirat per E-Mail erreichbar: [email protected].

Weitere Informationen sowie das offizielle Wahlergebnis sind online zu finden: https://www.bueren.de/de/leben/Jugendpflege/Jugendbeirat.php

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