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Im Kloster Bredelar in Marsberg setzt sich der Maestro am 11. April ans Klavier

Justus Frantz spielt Mozart

Marsberg (WB). Die beliebtesten Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart werden zu hören sein, wenn am Donnerstag, 11. April, um 19.30 Uhr der international gefeierte Pianist und Dirigent Justus Frantz im Begegnungs- und Kulturzentrum Kloster Bredelar in Marsberg auftritt.

Der Pianist und Dirigent Justus Frantz tritt im Kloster Bredelar mit seiner besonderen Atmosphäre auf. Foto: Carsten Heidmann

Eintrittskarten gibt es zum Beispiel in der Volksbank Bredelar (Sauerlandstraße 75, 34431 Marsberg, Telefon: 02991/560) und im Weinhaus Starke (Am Markt 15, 59929 Brilon, Telefon: 02961 743259).

Türöffner für die klassische Musik

Justus Frantz gelingt es immer wieder, auf unkonventionelle Weise einem breiten Publikum den Zugang zur klassischen Musik zu verschaffen. In der besonderen Akustik und Atmosphäre der ehemaligen Abteikirche erwartet alle Klassikfans ein musikalischer Genuss. Justus Frantz fördert junge Musiktalente. Daher nehmen auf den Gastspielreisen der Philharmonie der Nationen Auditions (Vorspiele) in zahlreichen Ländern einen festen Platz in seinem Terminkalender ein – für junge Musiker weltweit eine hervorragende Chance auf den Beginn einer musikalischen Karriere.

So lud er die Geigerin Midori, die Geiger Maxim Vengerov und Vadim Repin und den Pianisten Evgeny Kissin als blutjunge Talente zum »Schleswig-Holstein-Musikfestival« ein und ebnete ihnen so den Weg zu einer großen Karriere.

Frantz förderte Anna Netrebko

In St. Petersburg wählte er die noch unbekannte Anna Netrebko aus, in seiner Produktion von Figaros Hochzeit die Susanna zu singen. Er entdeckte den jungen Geiger und Komponisten Martin Panteleev und brachte seine Kompositionen erstmals auf die Bühne. Seine außergewöhnliche Karriere begann im Jahre 1967, als Justus Frantz den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann.

Bereits mit vier Jahren saß das Talent am Klavier, und schon früh erkannte die Professorin Eliza Hansen seine große Begabung und förderte sie. Das Studium in den Meisterkursen von Professor Wilhelm Kempff trug zu seiner hochqualifizierten Ausbildung bei. Als 23-Jähriger wurde Justus Frantz als einer der jüngsten Stipendiaten überhaupt in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.

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