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Pfarrverbund präsentiert außergewöhnliche Ausstellung in Wewelsburg

Knotenpunkte des Lebens aufgezeigt

Büren (WB). »Kirche an der Burg: Dein Weg – ein Leben mit 7 Knotenpunkten«. Unter diesem Titel wurde Pfingstmontag im Wewelsburger St.-Jodokus-Haus (Pfarrheim) eine Ausstellung eröffnet, in der die Sakramente der Kirche als Knotenpunkte des Lebens in spannender Weise und in ansprechender Art dargestellt werden.

Repräsentanten des Projektteams, hier bei der Ausstellungseröffnung, hoffen, dass die Präsentationen so viel Zuspruch finden, dass daraus in der alten Tenne im Wewelsburger Pfarrheim eine feste Einrichtung werden kann. Foto: Hans Büttner

Mit der »Lebensausstellung« geht der Pfarrverbund Büren dabei neue Wege, denn sie ist eine ganz neue Form, um das Leben aus den Glauben zu verstehen. In einem Weg von etwa einer Stunde werden die Besucher durch sieben Räume geführt und erleben dabei viel Überraschendes für Augen, Ohren, Hand und Herz und lernen dabei, das eigene Leben aus dem Glauben tiefer zu verstehen –von der Geburt bis zum Tod. Zudem soll mit dem Projekt »Kirche an der Burg« auch eine Verbindung geschaffen werden zwischen der Ausstellung im Kreismuseum, dem ehemaligen Konzentrationslager Niederhagen und der Jodokuskirche.

Projektteam »Kirche an der Burg«

Wochenlang haben die Mitglieder des Projektteams »Kirche an der Burg« in vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden die Ausstellung geschaffen, um dabei die Idee von Pastor Ulrich Auffenberg Wirklichkeit werden zu lassen. Die räumliche Basis lieferten die Räume der ehemaligen Katharinenschwestern im Pfarrheim.

»Ein geheimnisvolles Ding ist unser Leben. Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich, wenn ich sterbe? Unsere Lebensausstellung will sich diesen Fragen stellen und dem Leben aus dem Glauben auf die Spur kommen«, sagte Ulrich Auffenberg im Festgottesdienst, der der Eröffnung vorausging.

Und so findet der Besucher in sieben Ausstellungsräumen Darstellungen und Inszenierungen, die sich mit den Themen Geburt, Taufe, Versöhnung, Kommunion, Firmung, Wohnraum, Partnerschaft und Familie sowie Vergebung und Erlösung beschäftigen.

Gestaltet wurde die Ausstellungen von den Kindern der Kindergärten des Pastoralverbands, der OGS und der Gesamtschule Almeschule, der Frauengemeinschaft Wewelsburg, der Baronin von Fürstenberg, der Sekundarschule Fürstenberg, der Bürener Hospizgruppe Mutter Teresa und von Elisabeth Vonahme samt Team.

»Lichterkirche« bietet Möglichkeit zur Einkehr

Neben den vielen Helfern und Unterstützern dankte Pastor Peter Gede auch besonders dem Vorsitzenden des Kirchvorstandes St. Jodokus Wewelsburg, Franz-Josef Schäfer, für den Einsatz für das Projekt. Die Ausstellung wird zunächst als Probelauf bis zum Beginn der Sommerferien geöffnet sein. Sollte sie, wie erhofft, einen guten Zuspruch haben, ist es geplant, sie in die alte Tenne (Nebenraum des Jodokushauses) als feste Einrichtung zu installieren. Zudem soll noch in diesem Jahr ein weiteres Projekt auf den Weg gebracht werden: Unter der Bezeichnung »Lichterkirche« soll die Wewelsburger Pfarrkirche jederzeit die Möglichkeit bieten, Einkehr zu halten.

Für Führungen durch die Lebensausstellung kann zu folgenden Personen Kontakt aufgenommen werden: Johannes Hillebrand, 02955-279; Reinhard Kleine, 02955-79450. Öffentliche Führungen (ohne Anmeldungen) samstags und sonntags jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr, und zwar am 26/27. Mai, 2/3. Juni, 9/10. Juni, 16/17. Juni/ 23/24. Juni, 30.Juni/1.Juli, 7/8 Juli und 15/16. Juli.

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