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42.000 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung in der Ukraine

Kreismuseum Wewelsburg: Eintrittsgelder für NS-Opfer der Ukraine

Büren-Wewelsburg

Alle Eintrittsgelder, die von Samstag, 2. April, bis Sonntag, 3. April, eingenommen werden, spendet das Kreismuseum Wewelsburg dem Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Das hat die Kreisverwaltung jetzt mitgeteilt. Zudem ist in beiden Museumsabteilungen eine Spendenbox aufgestellt.

Die Wewelsburg. Foto: Jörn Hannemann

Durch den aktuellen Krieg in der Ukraine sind viele Menschen in große Not geraten. Unter den Leidtragenden sind auch etwa 42.000 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung, informiert der Kreis Paderborn. „Sie brauchen jetzt mehr denn je unsere Hilfe, damit lebenswichtige Grundlagen wie Wärme, Nahrung und medizinische Versorgung sichergestellt, aber auch Wiederaufbauarbeiten unterstützt werden können“, heißt es in einer Mitteilung des Museums.

Deshalb haben sich auf Initiative des Vereins „Kontakte-Kohtaktbi“ – wie berichtet – rund 30 Gedenkstätten, Museen sowie verschiedene Initiativen und Vereine aus Deutschland dazu entschlossen, ein Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine aufzubauen. So soll schnell und unbürokratisch den hochbetagten Opfern der NS-Ausbeutungs- und Vernichtungspolitik und ihren Familien geholfen werden. Dafür wurde ein Spendenkonto eingerichtet, das der Berliner Verein, der seit vielen Jahren Erfahrungen mit Spendenauszahlungen in dieser Region hat, treuhänderisch verwaltet. Die Koordination des Netzwerkes wird unterstützt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.

Das Spendenkonto ist bei der Berliner Volksbank eingerichtet. Empfänger: Kontakte-Kontakty; IBAN: DE59 1009 0000 2888 9620 02; BIC: BEVODEBB

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