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Boule bringt Frankreich-Flair

Kulturring Wewelsburg will Freizeitanlage mit Gästen aus Précigné einweihen

Büren-Wewelsburg

Hans Hillebrand und Luise Herrmann gehörten über Jahrzehnte zu den tragenden Säulen im Kulturring Wewelsburg. Jetzt haben sie sich aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen.

Von Hans Büttner

Der Vorstand des Kulturrings Wewelsburg mit den Geehrten: (von links) Hans Hillebrand, Luise Herrmann, Karl-Hans Reelsen (Schriftführer), Anja Bartels (neue Kassiererin) Elmar Kroll (Beisitzer), Vorsitzende Dorothea Fischer, stellvertretender Vorsitzender Matthias Schäfer. Foto: Hans Büttner

Schon bei der Gründung des Kulturrings 1998 war Luise Herrmann dabei. Im Laufe der folgenden Jahre war sie in unterschiedlichen Funktionen tätig, unter anderem als Vorsitzende und als Kassenführerin. Bei der jetzigen Jahresversammlung stellten sich Luise Herrmann und Hans Hillebrand nicht mehr für ihre Ämter zur Wahl. Vorsitzende Dorothea Fischer danke beiden für ihr großes Engagement.

Freundschaftliche Verbindung seit 60 Jahren

Hans Hillebrand bezeichnete sie als Brückenbauer zwischen Wewelsburg und der französischen Partnergemeinde Précingné. Die freundschaftliche Verbindung besteht seit 60 Jahren. Seit der Verschwisterung der beiden Orte Ostern 1991 gab es bis zu Beginn der Corona-Pandemie jedes Jahr gegenseitige Besuche. Das die Partnerschaft gegründet worden sei und auch heute noch einen festen Stand habe, sei besonders Hillebrand zu verdanken, sagte Dorothea Fischer. 2005 hatte sich das Partnerschaftskomitee Wewelsburg/Précigné dem Kulturring angeschlossen.

Gerne würde der Kulturring auch in diesem Jahre wieder eine Fahrt nach Frankreich anbieten, aber aufgrund der Corona-Situation wird man das Vorhaben zurückstellen. „Wir planen zurzeit einen Besuch mit einer kleinen Delegation, die mit Pkw anreist“, informierte Dorothea Fischer.

Zwei jeweils 14 Meter lange Bahnen

Wenn im kommenden Jahr dann wieder die französischen Gäste nach Wewelsburg kommen, soll die neue Boule-Anlage eröffnet werden. In Nachbarschaft des Beachvolleyballplatzes will der Kulturring noch in diesem Jahr mit dem Bau der Anlage beginnen. Auf zwei jeweils 14 Meter langen Bahnen kann nach der Fertigstellung der in Frankreich sehr beliebte Kugel-Sport betrieben werden. Die Hartplatzanlage (Schotterbelag) soll öffentlich zugänglich sein und wird daher nicht eingezäunt.

Neben dem Boule-Platz wird auch der Schachclub „Königsspringer“ in der neuen Freizeitsportanlage unweit der Schützenhalle ein Outdoor-Schachfeld erstellen. Zudem wird eine Sitzgruppe aufgebaut und eine Blumenwiese angelegt. Die Baukosten für die Boule-Anlage wurden, inklusive Eigenleistungen, mit 15.000 Euro kalkuliert. Unterstützung erhält der Kulturring aus Zuwendungen aus dem Windkraft-Fördertopf und von Sponsoren.

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