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Mercedes-Coupé-Fahrerin aus dem Kreis Höxter mit 145 km/h unterwegs

Polizei erwischt in Büren in zwei Stunden 25 Raser

Büren

Bußgeld, Punkte, Fahrverbot: Wer sich nicht an Tempolimits hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. So auch am Dienstag (24. Januar) auf der L 776, wo die Polizei zwischen 15 und 17 Uhr in Höhe der Abfahrt Wewelsburg/Flughafen in Büren insgesamt 25 Verstöße mit Lasergeräten feststellte und ahndete.

Symbolbild. Foto: Guido Kirchner/dpa

Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometer für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen seien zehn Verstöße im Verwarnungsgeldbereich bis 55 Euro aufgefallen, teilt die Polizei mit. Gegen 15 weitere Raser leitete die Polizei Bußgeldverfahren ein. Davon waren zehn Fahrer so schnell unterwegs, dass neben dem Bußgeld auch Punkte in Flensburg gesammelt wurden.

Fahrerin aus Kreis Höxter muss Führerschein abgeben

Zwei besonders Eilige müssen laut Polizei eine Zeit lang aufs Autofahren verzichten: Eine 46-jährige Fahrerin aus dem Kreis Höxter hatte mit ihrem Mercedes Coupé 145 km/h auf dem Tacho. Neben dem Bußgeld von 320 Euro und zwei Punkten kommt jetzt ein einmonatiges Fahrverbot auf die Frau zu.

Für den 56-jährigen „Tagessieger“ mit einem Mazda SUV aus dem Hochsauerlandkreis liegt das „Preisgeld“ noch deutlich höher, so die Polizei: Mit 155 km/h bei erlaubten 100 erfasste ihn der Laserstrahl. Dafür liegt das Bußgeld bei 480 Euro plus Gebühren, plus zwei Punkte, plus einen Monat Fahrverbot.

Neben den Tempoverstößen fiel der Polizei ein Wohnmobilfahrer aus Köln auf, der das bestehende Überholverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen missachtete. Der Camper wurde gestoppt. Das Bußgeld beträgt in diesem Fall 70 Euro, dazu kommt ein Punkt.

Geschwindigkeit, mahnt die Polizei, sei eine der Hauptunfallursachen. Unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat, entscheidet die Geschwindigkeit über die Unfallfolgen, über Leben oder Tod.

Die Polizei führt im Kreis Paderborn regelmäßig Verkehrskontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durch und macht die Ergebnisse unter dem Hashtag „#PassAuf!“ öffentlich.

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