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Vorfälle in Büren, Hövelhof und Delbrück

Polizei warnt Hundebesitzer vor mutmaßlichen Giftködern

Büren/Hövelhof/De...

Aufgepasst! In Büren sind in den vergangenen Tagen erneut mutmaßliche Giftköder in der Innenstadt aufgetaucht. Die Polizei teilte am Mittwoch ferner mit, dass auch weitere Kommunen betroffen sind: Bei Hövelhof entdeckte eine Hundehalterin ausgelegte Mettwürstchen und in Delbrück kam ein Hund mit Vergiftungserscheinungen zum Tierarzt.

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Foto: Jörn Hannemann

Am Montagvormittag fanden den Angaben zufolge Zeuginnen auf den Treppenabsätzen von Häusern an der Südmauer in Büren mehrere Hundesnacks, die offensichtlich mit Tabletten gespickt worden waren. Um was für Tabletten oder Wirkstoffe es sich handelt, habe sich nicht feststellen lassen, so ein Polizeisprecher. Die Polizei stellte die mutmaßlichen Giftköder sicher und erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Tags darauf entdeckte eine Frau an der Burgstraße die gleichen gespickten Hundesnacks und meldete sich ebenfalls bei der Polizei.

An der Kaunitzer Straße in Hövelhof-Espeln führte eine Frau am Dienstag ihren Hund aus. Sie entdeckte an einer bei Hundebesitzern beliebten Wiese zwischen Rietberger Weg und Kohlrieger Weg mehrere offensichtlich ausgelegte Mettwürstchen am Straßenrand. Auch die Zeugin verständigte die Polizei, die sämtliche mutmaßlichen Köder sicherstellte und Ermittlungen einleitete.

Aus Delbrück meldete sich eine Frau, deren Hündin in der Nacht zu Freitag letzter Woche starke Vergiftungserscheinungen zeigte. Sie waren am Donnerstag an der Wasserwerkstraße bei Delbrück-Ostenland spazieren. Verdächtiges war der Hundehalterin nicht aufgefallen. Noch am Freitag gab sie die Hündin in tierärztliche Behandlung.

Die Polizei rät Besitzern von Hunden zu besonderer Vorsicht und bittet die Tiere insbesondere in den benannten Bereichen nicht unbeobachtet lassen. Da nicht bekannt ist, welche Substanzen in den Ködern enthalten sind, sollten auch Eltern von Kleinkindern ihren Nachwuchs im Auge behalten. Wer verdächtige Substanzen entdeckt, wird gebeten, die Polizei zu informieren: Telefon 05251 306-0.

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